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jutta
hat sich eingenistet

Name: jutta
Dabei seit: 01.07.2006
Beiträge: 270

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Verfasst am:
05.05.2008, 14:08 (Kein Titel) |
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HAllo!
Ich bekam vor einigen Jahren mal Korkeichenrinde aus Korsika mitgebracht- per Auto. Das Sch...Ding war voll mit Zecken, die auch an die Schlüpflinge meiner Testudo hermanni boettgeri gingen.
Ich habe dann alles abgesammelt, Inneneinrichtung des Behälters desinfiziert und gut war's.
Ich glaube aber nicht, dass diese Mistvieher hier auf Dauer überlebt hätten, denn sonst wäre diese Art längst bis hier gewandert. Aber vielleicht passiert das ja im Rahmen des Klimawandels noch..... die Zebraspinne hats ja auch geschafft, bis nach Norddeutschland vorzudringen.
Zeckenfreie Grüsse- Jutta
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eab
schreibt gerne mal

Name: eab
Alter: 22
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 69
Arten: Griechische Landschildi
Wohnort: Marburg

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Verfasst am:
05.05.2008, 14:26 (Kein Titel) |
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ja, so hab ich das auch gemeint mit den "mitbringsel"... man muss die zecken ja nicht am körper mitbringen! aber wehe ich erwisch eine in der nähe meiner kleinen
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vans17
noch am schnuppern


Dabei seit: 03.03.2008
Beiträge: 40
Arten: testudo hermanni
Wohnort: Sondershausen

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Verfasst am:
05.05.2008, 21:05 (Kein Titel) |
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Hallo,
hab es bei meinen schildis zum glück noch nicht gesehn!hab aber auch schon bilder von schildis gesehen die übersäat waren mit zecken!aus der natur natürlich!ist im buch von w. wegehaupt zusehen!
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ronja
noch am schnuppern

Dabei seit: 21.01.2008
Beiträge: 26

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Verfasst am:
06.05.2008, 20:49 (Kein Titel) |
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Hallo,
es betrifft zwar nicht meine SK sondern meinen Hund. Wurde vor genau 2 Jahren sehr krank und anfänglich wußte keiner warum. Haben viel Zeit und Geld investiert und ihn dann nach 3 Monaten einschläfern müssen. Er hatte Hundemalaria, wird von Zecken übertragen, ist fast immer tödlich, zersetzt die Blutkörperchen. Kommt bei uns immer häufiger vor, da infizierte Zecken aus dem Ausland "mitgebracht" werden und bei uns zwischenzeitlich auch überleben. Denke auch die SK-Zecken sind anpassungsfähig.
LG, Ronja
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eab
schreibt gerne mal

Name: eab
Alter: 22
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 69
Arten: Griechische Landschildi
Wohnort: Marburg

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Verfasst am:
07.05.2008, 08:38 (Kein Titel) |
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guten morgen!
tut mir leid für deinen wuff :(
aber ich denk mal nicht, dass zecken an "art-fremde" tiere gehen! wenn sie normalerweise nur an reptilien gehen werden sie nicht auf einmal auch menschen anbeissen?! und da es in D nicht allzu viele freilebende reptilien gibt ist es meiner meinung nach fraglich, ob sie überleben.
aber ich bin leider kein biologe
hab grad n bisschen rumgesurft und folgendes gefunden, find ich ganz interessant :
In Südafrika fressen kleine Sumpfschildkröten Zecken, die an Nashörnern hängen. Die Schildkröten warten im Schlamm der Flüsse auf die Nashörner und suchen deren Haut nach vollgesogenen Zecken ab. Sogar in den Nasenlöchern der Nashörner dürfen die Schildkröten nach Zecken suchen.
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Marcel
hat sich eingenistet


Name: Rückborn
Alter: 20
Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 405
Arten: Testudo hermanni boettgeri (Griechische Landschildkröte)
Wohnort: Lehrte

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Verfasst am:
07.05.2008, 09:58 (Kein Titel) |
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Zitat:
In Südafrika fressen kleine Sumpfschildkröten Zecken, die an Nashörnern hängen. Die Schildkröten warten im Schlamm der Flüsse auf die Nashörner und suchen deren Haut nach vollgesogenen Zecken ab. Sogar in den Nasenlöchern der Nashörner dürfen die Schildkröten nach Zecken suchen.
Hallo,
da kann man doch mal wieder sehen wie Perfekt doch die Natur ist!
Schade das der Mensch in so vielen bereichen eingreift?
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Mit freundlichen Grüßen
Marcel
Das oberste Ziel bei der Vermehrung von Wildtieren ist,
diese so zu erhalten,
wie sie auch in der Natur vorkommen.
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gunda
Moderation


Name: Gunda
Alter: 50
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 835
Arten: Thb
Wohnort: bei Hannover

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Verfasst am:
10.05.2008, 21:55 (Kein Titel) |
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« SabineWil » hat folgendes geschrieben:
Wie sollte man sie einschleppen. Schon während der Fahrt/Flug würden sie eingehen. Solange kann eine Zecke ohne Nahrung nicht leben.
Es gibt Zeckenarten, die hängen bis zu 18 Jahre (!!!) an einem Baum, um sich irgendwann auf ein geeignetes Oper fallen zu lassen. Gruselig, was? Ich hoffe, dass die "Schildkrötenzecke" nicht dazu gehört.
Grüße,
Gunda
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Kröte
Moderation


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 1909

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Verfasst am:
10.05.2008, 22:53 (Kein Titel) |
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Hallo,
ich habe hierzu folgendes im Internet gefunden.
Gruß Kröte
@Gunda
« gunda » hat folgendes geschrieben:
Es gibt Zeckenarten, die hängen bis zu 18 Jahre (!!!) an einem Baum, um sich irgendwann auf ein geeignetes Oper fallen zu lassen.
Zecken halten sich vornehmlich im Gestrüpp, in hohen Gräsern und Farnen oder im Unterholz auf (bis ca. 1,5 m Höhe) auf, die Höhe entspricht der Größe des potentiellen Wirtes.
Dort werden sie abgestreift, wenn sich der potentielle Wirt z. b. durch das Gras bewegt.
Die weit verbreitete Ansicht, dass sich Zecken von Bäumen herabfallen lassen, trifft dagegen
nicht zu, denn Zecken kommen nicht so hoch, dass sie sich von oben von einem Baum aus auf einen Menschen/Tier fallen lassen können.
@Sabine
« SabineWil » hat folgendes geschrieben:
Diese Zecken gehen aber nicht an Säugetiere/Menschen. Wie sollte man sie einschleppen. Schon während der Fahrt/Flug würden sie eingehen. Solange kann eine Zecke ohne Nahrung nicht leben.
Die Lebensspanne der Zecke beträgt zwischen zwei und fünf Jahren.
Es gibt Angaben, dass sie unter Laborbedingungen eine Lebensdauer bis zu 10 Jahre erreichen können. Daher können von Zecken übertragene Infektionskrankheiten in einem Gebiet nach Jahren plötzlich wieder auftreten, wo sie zuvor als ausgerottet galten.
Nach dem Befall verankern sich Zecken nicht sofort in die Haut Ihres Wirtes, um Blut zu saugen, sondern sie suchen erst nach einer geeignete Körperstelle, was bis zu 2 Stunden dauern kann.
Zecken sind echte Überlebenskünstler. Sie können es sehr lange Zeit ohne Nahrung aushalten.
So wäre es durchaus denkbar Zecken aus dem Urlaub mitzubringen, die dann hier an unsere Schildkröten gehen.
Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber sicher sehr gering.
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Marcel
hat sich eingenistet


Name: Rückborn
Alter: 20
Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 405
Arten: Testudo hermanni boettgeri (Griechische Landschildkröte)
Wohnort: Lehrte

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Verfasst am:
11.05.2008, 14:17 (Kein Titel) |
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Zitat:
@Gunda
« gunda » hat folgendes geschrieben:
Es gibt Zeckenarten, die hängen bis zu 18 Jahre (!!!) an einem Baum, um sich irgendwann auf ein geeignetes Oper fallen zu lassen.
Zecken halten sich vornehmlich im Gestrüpp, in hohen Gräsern und Farnen oder im Unterholz auf (bis ca. 1,5 m Höhe) auf, die Höhe entspricht der Größe des potentiellen Wirtes.
Dort werden sie abgestreift, wenn sich der potentielle Wirt z. b. durch das Gras bewegt.
Die weit verbreitete Ansicht, dass sich Zecken von Bäumen herabfallen lassen, trifft dagegen
nicht zu, denn Zecken kommen nicht so hoch, dass sie sich von oben von einem Baum aus auf einen Menschen/Tier fallen lassen können.
Hallo Kröte,
das Thema hatte ich vor kurzen schon einmal.
Deine Auffassung stimmt nicht den der Trugschluss das Zecken sich in Bäumen aufhalten" -> ist ein Trugschluss.
Es ist leider wirklich so das Zecken sich von Bäumen fallen lassen. Es ist zwar er die ausnahme aber das ist so.
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Mit freundlichen Grüßen
Marcel
Das oberste Ziel bei der Vermehrung von Wildtieren ist,
diese so zu erhalten,
wie sie auch in der Natur vorkommen.
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Kröte
Moderation


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 1909

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Verfasst am:
11.05.2008, 14:39 (Kein Titel) |
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Hallo Marcel,
das ist eine Räuberpistole, dass Zecken auf einen Baum klettern und sich fallen lassen, wenn ein Mensch oder Tier vorbei kommt.
Die Wahrscheinlichkeit dann zu treffen ist zu gering, als das es sich für sie lohnen würde.
Sie halten sich wie oben schon geschrieben am liebsten in Höhe des Wirtes auf und werden dann abgestreift.
Larven erklettern eine Höhe von bis zu 25 Zentimeter, Nymphen bis zu 50 Zentimeter und erwachsene Zecken bis zu 1,5 Metern.
Die meisten Menschen sind größer. Zecken kommen nicht so hoch, dass sie sich von oben von einem Baum aus, auf einen Menschen fallen lassen können.
Wo kann ich Deine Theorie nachlesen?
Gruß Kröte
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eab
schreibt gerne mal

Name: eab
Alter: 22
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 69
Arten: Griechische Landschildi
Wohnort: Marburg

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Verfasst am:
11.05.2008, 14:43 (Kein Titel) |
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bei wikipedia steht unter aufenthaltsort:
Schildzecken bevorzugen hohe Luftfeuchtigkeit und relative Wärme. Deshalb halten sie sich vornehmlich im Gestrüpp, in hohen Gräsern und Farnen oder im Unterholz auf (bis ca. 1,5 m Höhe). Sie halten sich meist in einer Höhe auf, die der Größe des potentiellen Wirtes entspricht. Dort werden sie abgestreift, wenn sich der potentielle Wirt durch das Gras bewegt. Die weit verbreitete Ansicht, dass sich Zecken von Bäumen herabfallen lassen, trifft dagegen in der Regel nicht zu. Daneben suchen Zecken sich natürlich auch die Aufenthaltsorte aus, an denen ihre natürlichen Wirte besonders häufig vorkommen.
"trifft in der Regel nicht zu" -> heißt für mich, eigentlich net, kann aber durchaus sein! Warum auch nicht, es kann ja auch kletterfreudige zecken geben
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Kröte
Moderation


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 1909

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Verfasst am:
11.05.2008, 14:48 (Kein Titel) |
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Hallo eab,
vielleicht von einem kleinen Baum (1,5 m hoch)
Gruß Kröte
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Marcel
hat sich eingenistet


Name: Rückborn
Alter: 20
Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 405
Arten: Testudo hermanni boettgeri (Griechische Landschildkröte)
Wohnort: Lehrte

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Verfasst am:
11.05.2008, 14:53 (Kein Titel) |
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Zitat:
Sie halten sich meist in einer Höhe auf, die der Größe des potentiellen Wirtes entspricht.
da steht "sie halten sich meist" nicht immer. Ich habe oben auch schon gesagt das es er der Ausnahmefall ist.
Ich frage nochmal nach und melde mich wenn ich etwas mehr weiß.
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Mit freundlichen Grüßen
Marcel
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eab
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Name: eab
Alter: 22
Dabei seit: 20.04.2008
Beiträge: 69
Arten: Griechische Landschildi
Wohnort: Marburg

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Verfasst am:
11.05.2008, 15:10 (Kein Titel) |
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@ kröte:
ja, auch bäume fangen mal klein an!
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gunda
Moderation


Name: Gunda
Alter: 50
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 835
Arten: Thb
Wohnort: bei Hannover

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Verfasst am:
11.05.2008, 22:05 (Kein Titel) |
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Hi!
Ich habe die Information aus dem Buch "Überlebensformel" von Vitus B.Dröscher - allerdings aus der Erinnerung, die genaue Stelle habe ich noch nicht gefunden. Ich bin mir nicht sicher, ob er "vom Baum fallen" oder möglicherweise "am Gebüsch abstreifen lassen" geschrieben hat. Mir ging es um die enorme Zeit, die sie ohne Nahrung auskommen.
Grüße,
Gunda
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