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Sarina
Stammschreiber


Name: Sarina
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Verfasst am:
30.09.2007, 19:54 (Kein Titel) |
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Hallo Kröte,
« Kröte » hat folgendes geschrieben:
Wenn die Röhren in den ersten 10 Std. bis zu 30% ihrer UV-Leistung verlieren, dürfte dann nach einigen Wochen von dem eh schon wenigen UVB- Anteil nichts mehr o. fast nichts mehr übrig sein.
Nein eben nicht, weil die Abnahme exponentiell und nicht linear ist. Wie schon geschrieben ist der UV-Ausstoß danach sehr stabil.
« Kröte » hat folgendes geschrieben:
Meine Info was den UV- Anteil der Röhren nach ca. 6 Wochen betrifft (bereits nach wenigen ca. sechs bis acht Wochen ist der Gehalt an UV-B gen Null ), kannst Du hier unter UV-Röhren http://schroete.heim.at/technik/index.htm nachlesen.
Sollte diese Information falsch sein, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.
Ist falsch :-)
Ich weiß dass einige Personen (oder ganz speziell eine Person) diese Theorie gerne vertritt, und wohl an Hellmut auch die Sache mit der Dissertation über Goldfische weitergegeben hat.
Zitat:
denn bereits nach wenigen (ca. sechs bis acht) Wochen ist der Gehalt an UV-B gen Null (Quelle 1).
Quelle 1: "Einfluss von Licht und Karotinoiden auf die Färbung von Goldfischen", Dissertation von Frau Botlinger, LMU München, 2000
Ich hab mir die Disseration mal besorgt. Da steht NICHTS über UV-Röhren drinne, und NICHTS über Langzeitmessungen.
Wer eine Dissertation zitiert, in der das was er zitiert garnicht drinne steht .... da kommt doch schon der Verdacht auf, dass alles nur erfunden ist.
Zumal Messungen (z.B. www.uvguide.co.uk) eben genau zeigen, dass die Sache mit den 6-8 Wochen völliger Blödsinn ist.
Nicht böse gegen dich gemeint, man fällt halt leicht darauf rein, wenn etwas immer und immer wieder wiederholt wird. Richtiger wird es deswegen aber nicht, und deswegen hab ich mal was dagegen gesagt.
Grüße Sarina
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Kröte
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Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 2537

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Verfasst am:
30.09.2007, 20:05 (Kein Titel) |
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Hallo Sarina,
danke, für die Information.
Ich habe mich mit der ganzen Technik (UV- Lampen) nicht intensiv befasst, da meine Tiere alle im Freien gehalten werden und ich auch keine UV- Lampe angewiesen bin.
Deshalb verweise ich Fragende gerne auf Deine Seite, wenn es um Fragen zur Technik geht.
Ich wollte in meinem Beitrag auch nur zum Ausdruck bringen, dass Röhren zur UV- Versorgung ungeeignet sind.
Gruß Kröte
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Kröte
Forenlegende


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 2537

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Verfasst am:
30.09.2007, 20:31 (Kein Titel) |
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Hallo Kathi,
Zum Thema füttern:
Mit Fastentage ist eigentlich das gar nicht Füttern gemeint.
Was ich davon halte habe ich schon geschrieben.
Was Du verfüttern kannst findest Du hier: www.schildifutter.de
Thema Licht:
Keine Frage, das natürliche Sonnenlicht ist durch die beste Technik nicht zu ersetzen, auch im Schatten können die Kleinen ihr nötiges UV- Licht tanken.
Schlüpflinge leben sehr versteckt, kommen kurz zum fressen an die Oberfläche und verschwinden recht schnell wieder, so schützen sie sich im natürlichen Lebensraum vor Fressfeinden.
Direkte längere Sonneneinstrahlungen werden gemieden, da sie sich durch die geringe Körpermasse schnell aufheizen.
Thema Feucht-Bereich:
Wenn sich die Kleinen unter dem Wärmestrahler verbuddelt haben, könntest Du sie mit feuchtem Moos (Sphagnum Moos) abdecken.
Thema baden:
Wegen der Lichtbrechung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, denn die Tiere baden u. trinken im Habitat auch in/aus Wasserpfützen.
Mehr Sorgen würde ich mir über die derzeitigen zum Baden im Freien ungeeigneten Außentemperaturen machen.
Gruß Kröte
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Sarina
Stammschreiber


Name: Sarina
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Verfasst am:
30.09.2007, 21:47 (Kein Titel) |
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Hallo Kröte,
« Kröte » hat folgendes geschrieben:
Deshalb verweise ich Fragende gerne auf Deine Seite, wenn es um Fragen zur Technik geht.
Du darfst auch gerne weiterhin auf die schrötchenseite verweisen. Hellmut hat bis auf diesen kleinen Schnitzer durchaus eine sehr gute Seite über Lampen! Schon ne Weile nicht mehr überarbeitet, aber trotzdem absolut empfehlenswert.
Grüße Sarina
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Sarina
Stammschreiber


Name: Sarina
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Verfasst am:
30.09.2007, 22:39 (Kein Titel) |
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Hallo,
« cherubinia » hat folgendes geschrieben:
Edit: Genau, was ich noch fragen wollte: Wenn wir sie raus in die Sonne setzen, verschwinden sie ganz schnell in den Schatten... Aber ich denke, das dort auch genügend UV-B- Strahlung hinkommt, oder wie seht ihr das?
ich sehe das so, dass die Tiere Angst haben, wenn ihr sie hochhebt und an einem völlig fremden Ort auf offenes Gelände setzt, so sie keinen Schutz vor Greifvögeln etc haben.
Dass sich ein Tier dann sofort verkriecht ist klar.
Dass es eine Heidenangst hat, übersieht man als Halter leicht.
Grüße Sarina
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cherubinia
frisch reingeschneit

Name: Kathi
Dabei seit: 29.09.2007
Beiträge: 7

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Verfasst am:
30.09.2007, 23:23 (Kein Titel) |
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Hallo,
Grundsätzlich wäre das eine Therorie, ja! Doch da wir kein "offenes" Gelände haben, sondern ein kleines "Aussenbecken", ähnlich eingerichtet wie das Terrarium, in das wir sie setzten, und damit dann in die Sonne gehen, und sie ja nicht unter den Schutz kriechen, sondern einfach schnell in den Schatten der Wand huschen (sehr hohe Wände sodass die Hälfte im Schatten ist), ist das auszuschließen!
Aber wenn sie im Schatten auch genug "tanken" sind wir ja beruhigt... :) Danke
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gunda
Moderation


Name: Gunda
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Verfasst am:
30.09.2007, 23:30 (Kein Titel) |
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Hallo Kathi,
um deine Fragen zum Thema Füttern zu beantworten
« cherubinia » hat folgendes geschrieben:
also ist das kein Problem, immer etwas drinnen zu haben? Denn viel Meinungen sind, das sie dann zu schnell wachsen, und mit einem bis zwei "Fastentagen" wo sie weniger bekommen (nicht hungern) verhindert man eventuelle Darmverschlüsse.. wie seht ihr das?
Wenn ein Darmverschluss auftritt, was ziemlich selten passiert, dann liegt es nicht an der Futtermenge, sondern an mitgefressenen Fremdkörpern wie Kieselsteine oder Sand. Daher würde ich als Bodengrund keinen Sand verwenden. Besser ist Gartenerde, die kann bedenkenlos mitgefressen werden. Ich würde auch keine Fastentage einlegen. Wie hier schon geschrieben wurde: Lasst lieber den Salat weg und füttert stattdessen abwechslungsreiche Wildpflanzen.
« cherubinia » hat folgendes geschrieben:
1) könnt ihr uns ein paar Beispiele sagen, welche von den Naturkräutern am besten geeignet sind??Gänseblümchen und Löwenzahn (stimmt das?) und...was sonst noch???
Bei uns stehen im Moment auf dem Speiseplan: Malve (Blätter und Blüten), Vogelmiere, Disteln, Beinwell, fette Henne, Wegerich, Sonnenhut, Sonnenblumenblätter, Kürbisblätter und -Blüten, Rauke und vieles mehr. Gänseblümchen fressen meine übrigens nicht.
« cherubinia » hat folgendes geschrieben:
2) kann der grund, dass sich die Kleinen bei "direkter Sonneneinstrahlung" in den schatten verziehen der sein, dass sie sich erst langsam wieder an die sonne (Sonnenstrahlen, UV, etc.) gewöhnen müssen (wegen den doch recht kalten und dunklen "anfangszuständen" der Zwerge)?? Weil wenn sie im Terrarium zu wenig UV Strahelen haben/hätten...wäre das ja irgendwie unlogisch....oder??wie seht ihr das?
Wie Kröte schon geschrieben hat, halten sich Schildkröten in diesem Alter auch in ihrer natürlichen Umgebung den größten Teil des Tages unter Sträuchern, Grasbüscheln oder Steinen auf. Es ist also normales Verhalten, wenn sie sich sofort verkriechen.
Grüße, Gunda
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Kröte
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Name: kroete
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Verfasst am:
01.10.2007, 20:11 (Kein Titel) |
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« cherubinia » hat folgendes geschrieben:
Also zuerstmal weiss ich nicht, woher du/ihr das hast/habt, das wir unsere Schildkröten aus dem Zoohandel haben? Das ist nämlich nicht so... Wenn wir die Wahl gehabt hätten, sie zu kaufen, hätten wir das bestimmt in keinem Zoohandel, und erst Recht nicht, zu dieser Jahreszeit getan, und schon garnicht, daweil wir noch in einer Wohnung wohnen!!! Wie gesagt, haben wir uns ihrer angenommen (mit "retten" meinte ich das ziemlich wörtlich)
Hallo Kathi,
da Du auf Mikes Vermutung das die Tiere aus dem Zoohandel sind nicht reagiert hast, bin ich auch davon ausgegangen, dass dem so ist.
Woher bekommt man denn noch schlecht gehaltene Nachzuchten?
Gruß Kröte
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