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Vergesellschaftung bei unterschiedlichem Alter/ Winterruh

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Kerstin
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Name: Kerstin

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BeitragVerfasst am: 12.11.2006, 10:50    Vergesellschaftung bei unterschiedlichem Alter/ Winterruh Antworten mit ZitatNach oben

Hallo zusammen,

bevor ich meine Frage stelle, eine kleine Vorgeschichte.
Als ich 12 Jahre alt war, kaufte ich von einem Klassenkameraden eine LS Testudo hermanni hermanni , ein Weibchen.
Das ist jetzt 26 Jahre her. Damals hatte ich und auch meine Eltern natürlich nicht so das Wissen über die Haltungsansprüche, wie heute.
Ich wohne damals bei meinem Großeltern und die kümmerten sich meist um das Tier. Vor 2 jahren haben ich sie nun endlich zu mir nehmen können, da mein Großvater sie nicht hergeben wollte.

Ich wollte ihr ein artgerechtes zu hause geben aber er meinte immer, sie ist doch nichts anderes gewohnt. So hatte sie in diesen Jahren auch nie Winterruhe gehabt, was aber scheinbar keine Nachwirkungen laut Tierarzt auf sie hatte.
Nun meine 1. Frage: soll ich nach diesen ganzen Jahren noch mit der Winterruhe beginnen?
Zur Information: sie wird nun artgerecht gehalten. Im Sommer im Freilandgehege, jetzt in einem großen selbsgebauten Terrarium (Kleiderschrankgröße) mit artgerechten Bodenverhältnissen sowie den bekannten Lichquellen.


Nun zu meiner 2. Frage:

habe seit Freitag eine 2 Testudo hermanni hermanni aus einer Nachzucht von ´06 dazu bekommen.
Im Forumhabe ich nun gelesen, daß es evtl. durch den Größenunterschied zu Problemen führen könnte und auch evtl. dann, wenn ein Tier immer alleine gelebt hat.
Ich habe die kleine erstmal mit ins terrarium getan und natürlich alles genau beobachtet.
Meine Große beobachtete die Kleine richtig und nah nach einiger Zeit auch "Konakt auf", in dem sie sie regelrecht beschnüffelt hat (wenn man es so beschreiben kann).
Ich muß sagen, ich hatte schon Angst, daß sie die Lüdde überrennt aber nichst passierte. Die Große ging immer schön dran vorbei.
Sie lagen auch zusammen und "sonnten" sich und gingen sogar zusammen und verkrochen sich (eine rechte Seite, andere linke Seite).
Jetzt sitzen sie gerade zusammen beim Fressen.

Nun meine Frage:
soll ich die Kleine mit bei der Großen lassen oder doch lieber trennen?

Müßte ich sie trennen, wäre es wieder so eine Sache, da dann die kleine alleine ist und dies wollte ich eigentlich nicht.

Welchen Rat habt Ihr für mich?

LG Kerstin

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Ummiflummi
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BeitragVerfasst am: 12.11.2006, 17:52    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallöle Kerstin,

erst mal zu deiner ersten Frage:

ich würde sie auf jeden Fall in die Winterruhe schicken. Aber um ehrlich zu sein bin ich mir nicht sicher, ob sie durch das ständige Weglassen der Winterruhe nicht doch Schäden bekommen hat, ganz zu schweigen von der nicht artgerechten Haltung über die Jahre. Warst du denn bei einem schildkrötenerfahrenen Tierarzt?? Es gibt mehrere Listen im Internet, da würde ich mal nach einem Tierazt in der Nähe schauen und mit ihr da hingehen, vielleicht auch eine Blutuntersuchung machen lassen. Eine Kotuntersuchung ist aber Pflicht.
Wenn dann alles in Ordnung ist, würde ich mir der Vorbereitung auf die Winterruhe beginnen.

Zur 2. Frage:

da es sich bei deinem älteren Tier um ein Weibchen handelt, hast du schon mal einen Vorteil. Weibchen lassen sich um einiges einfacher vergesellschaften. Doch eine Nachzucht von 06 würde ich noch nicht dazusetzen. Da musst du eigentlich schon warten, bis das Tier die Hälfte des Gewichts des erwachsenen Tieres hat, damit es nicht zu Verletzungen (beabsichtigt oder unbeabsichtigt) kommt. Und das dauert noch ne ganze Weile. Außerdem musst du eigentlich erst mal ein Jahr warten, aus Quarantänegründen (Herpes). Das ist ja nicht passiert (die beiden saßen ja schon zusammen), darum hoffen wir mal, das keines der Tierchen erkrankt ist. Das kannst du bei dem älteren Tier auch mit einer Blutuntersuchung klären, ob es herpesinfiziert ist. Bei der kleinen müsstest du warten, bis sie so 100g hat. Vorher kriegt man sogut wie kein Blut raus. Bringt zwar jetzt nichts mehr, aber vielleicht möchtest du ja noch weitere Tiere, und da sollte man schon Gewissheit haben.

Lange Rede kurzer Sinn: wenn du IMMER ein Auge drauf hast, kannst du sie auch zusammensetzen. Aber unkontrolliert, würde ich das nicht machen, einfach aus Sicherheitsgründen.
Vielleicht kannst du ja im Frühjahr noch einen weiteren Schlüpfling besorgen (natürlich nur, wenn der Platz vorhanden ist), denn eigentlich hast du schon recht, wenn du die Kleine nicht alleinlassen willst. Gerade Jungtiere brauchen die Gesellschaft zu Artgenossen.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Grüße
Ummi

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Kerstin
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Name: Kerstin

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BeitragVerfasst am: 12.11.2006, 18:29    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@Ummi
zu1)
persönlich war ich mit ihr noch nicht beim TA. Hatte da mal angrufen wegen der Winterruhe aber zu dem Zeitpunkt hatte ich sie noch nicht bei mir.
Da ich mit ihr eh zum TA muß (Schnabel kürzen) werde ich sie ganz durchchecken lassen. Bei dem TA, bin ich schon durch die Hundehaltung an die 10 Jahre und er steht auch in der Liste derer, die sich auf Reptilien spezialisiert haben. Ich werde mich mal vom ihn beraten lassen.
Aber zu Thema Winterschlaf, da gibt es doch ein schon recht alte Schildkröte, die noch nie einen Winterschlaf hatte.... ich weiß auch nicht mehr wo es. Jedenfalls stand bzw. steht es im Internet, Sie soll gesund sein.
was aber nun nicht heißen soll, daß ich deswegen keinen Winterschlaf ins Auge fassen werde!

zu2)
dann werde ich die Beiden dann wohl besser aus Sicherheitsgründen trennen. Zumindes dann, wenn ich sie nicht kontrollieren kann.
Das Terrarium ist sehr groß und da ist es möglich einen Teil für die Kleine abzuteilen. Dann werde ich mich im Frühjahr dann noch nach einem passenden Tier umschauen.
Dann werden wir wohl das Terraruim noch um einiges vergrößern müssen aber dies stellt kein Problem da, weil die Schildis mehr oder minder ein eigenes Zimmer zur Verfügung haben.

Das Außengehege wird dann natürlich auch angepaßt, welches im Frühjahr eh größer und neu angelegt werden sollte.

Vielen Dank nochmal für die Hilfe.

LG Kerstin

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Ummiflummi
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BeitragVerfasst am: 12.11.2006, 19:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallöle Kerstin,

jetzt kommen wir der Sache doch schon näher. Icon_breit

Also nur weil eine Schildkröte die fehlende Winterstarre unbeschadet überstanden hat, muss das bei deiner nicht unbedingt der Fall sein. Wenn dein TA auf der Liste steht, spricht ja nix dagegen. Hör dir mal an, was er zu sagen hat.

Noch ein kleiner Tipp am Rande: biete deiner Schidli auch Sepiaschale an, daran nutzt sich der Schnabel ab, ganz zu schweigen von dem Calcium.

Sonst hört sich das doch gut an.

Grüße
Ummi

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gunda
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Name: Gunda

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BeitragVerfasst am: 12.11.2006, 19:42    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Kerstin,
Herzlich Willkommen im Forum!
Ummi hat es schon auf den Punkt gebracht: Trenne die beiden besser bevor es ein Unglück gibt. Normalerweise passiert nichts, aber ich kenne auch einen Fall, wo eine erwachsene Schildkröte einem Jungtier beim Fressen aus Versehen den Kopf abgebissen hat.
Ein zu langer Schnabel lässt auf falsche Ernährung über einen langen Zeitraum schließen, und das führt leider manchmal zu Organschäden, die dann gegen eine Winterstarre sprechen. Eine Untersuchung beim schildkrötenerfahrenen Tierarzt ist da wirklich das beste - ich bin gespannt was er sagt.
Leider gibt es immer wieder verantwortungslose Züchter, die Jungtiere vom selben Jahr zu einer Zeit abgeben, zu der sie eigentlich schon mitten in der Vorbereitung auf die Winterstarre sind. (Es gibt viele Gründe, die Tiere möglichst schnell an den Mann zu bringen) Also - falls du mit dem Gedanken spielst, dir eine zweite Schildkröte zuzulegen, warte besser bis zum Frühjahr.
:-) Gunda :-)

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Kerstin
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Name: Kerstin

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BeitragVerfasst am: 12.11.2006, 21:34    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Ummiflummi » hat folgendes geschrieben:
Hallöle Kerstin,

Noch ein kleiner Tipp am Rande: biete deiner Schidli auch Sepiaschale an, daran nutzt sich der Schnabel ab, ganz zu schweigen von dem Calcium.

Sonst hört sich das doch gut an.

Grüße
Ummi


habe ich alles da bzw. die Schildis :icon_wink:
Also in Sachen Fütterrung , Beleuchtung, Terrariengröße, Bodenbeschaffenheit, Wasser, Bodenfeuchte ( dort wo sie sich verkriechen können)Versteck -und Klettermöglichkeiten ist alles vorhanden.
Zusätzlich werden sie auch mit lauwarmen Wasser besprüht.

Ich werde morgen oder spätestens übermorgen zum TA gehen!
Muß mal sehen, wie ich einen Termin bekomme. Man kann zwar immer so hingehen aber es ist eine Gemeinschaftspraxis und da muß der "richtige Doc auch da sein.
ich werde dann berichten, was er gesagt hat.

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doc snyder
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BeitragVerfasst am: 19.11.2006, 11:52    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Kerstin,
mich interessiert, wie du so sicher sein kannst, daß deine "Große" eine Westrasse ist, also Testudo hermanni hermanni. Nach deinen Angaben vor 26 Jahren gekauft, damals wurde die Westrasse noch T.h.robertmertensi genannt, und die Ostrasse hieß T.h.hermanni. Das ist auch noch in vielen Büchern noch nicht korrekt geschrieben. Dazu kommt, daß die Westrasse früher fast nicht importiert wurde sondern fast nur Ostrassenexemplare, da die Heimatländer der Westrasse ( Italien, Spnien Frankreich ) die Devisen nicht so nötig hatten wie Exjugoslawien, denn daher stammen der überwiegende Teil der heute bei uns noch lebenden griechischen LSK. Deshalb solltest du, bevor du dir Gesellschaft für die "Große" zulegst, klären welcher Unterart sie angehört.
Viele Grüße
doc

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Kerstin
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BeitragVerfasst am: 19.11.2006, 19:25    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« doc snyder » hat folgendes geschrieben:
Hallo Kerstin,
mich interessiert, wie du so sicher sein kannst, daß deine "Große" eine Westrasse ist, also Testudo hermanni hermanni. Nach deinen Angaben vor 26 Jahren gekauft, damals wurde die Westrasse noch T.h.robertmertensi genannt, und die Ostrasse hieß T.h.hermanni. Das ist auch noch in vielen Büchern noch nicht korrekt geschrieben. Dazu kommt, daß die Westrasse früher fast nicht importiert wurde sondern fast nur Ostrassenexemplare, da die Heimatländer der Westrasse ( Italien, Spnien Frankreich ) die Devisen nicht so nötig hatten wie Exjugoslawien, denn daher stammen der überwiegende Teil der heute bei uns noch lebenden griechischen LSK. Deshalb solltest du, bevor du dir Gesellschaft für die "Große" zulegst, klären welcher Unterart sie angehört.
Viele Grüße
doc


Hi Doc,

100% sicher sein, kann ich mir natürlich nicht aber sie weißt die einige Merkmale der Westrasse auf. Z.B. :Die Mittelnaht des Brustschildes ist kürzer als die des Beinschildes aber andererseits fehlen auch wiederrum Merkmale, wie z.B. die gelben Fecken auf der Wange.

Vielleicht weiß es ja hier jemand aus dem Forum um welche Unterart es sich bei meiner "alten" Dame nun ganz genau handelt?...
Ihr müßt mir nur sagen, was für Bilder Ihr dazu genau benötigt.


Achja, ich war am Freitag noch beim TA mit ihr. Schnabel hat wieder normale Länge und soweit ist sie OK. Die Ergebnisse vom Blut, bekomme ich allerdings erst nächste Woche.

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Ummiflummi
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BeitragVerfasst am: 19.11.2006, 20:02    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallöle Kerstin,

für eine Bestimmung bräuchten wir ein Foto von oben und unten, also eins vom Bauchpanzer und eins vom Rückenpanzer. Größe und Gewicht wären auch von Vorteil.

Freut mich, dass soweit alles ok ist. Gabs denn auch ne Kotuntersuchung??

Grüße
Ummi

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BeitragVerfasst am: 19.11.2006, 22:22    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Ummiflummi » hat folgendes geschrieben:
Hallöle Kerstin,

für eine Bestimmung bräuchten wir ein Foto von oben und unten, also eins vom Bauchpanzer und eins vom Rückenpanzer. Größe und Gewicht wären auch von Vorteil.

Freut mich, dass soweit alles ok ist. Gabs denn auch ne Kotuntersuchung??

Grüße
Ummi


Im Kot wurde nichts gefunden, denn den hatte er gleich untersuchen lassen nur auf die Ergebinnse von der Bluabnahme, muß ich halt noch warten.
Bilder folgen dann auch. Da die Bilder ja nicht unbedingt hier ins Thema passen, mache ich am besten wohl dann ein neues Thema auf was?

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BeitragVerfasst am: 19.11.2006, 23:29    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallöle Kerstin,

ach was, ich würde sie schon in das Thema reinpacken. Schließlich geht es ja um deine Schildkröte und der Fragenverlauf deutet ja drauf hin.

Wenn die Kotuntersuchung ok war, super. Jetzt noch die Blutuntersuchung und wenn da auch alles tiptop ist, kannst du ruhig mit den Vorbereitungen für die Winterruhe anfangen.

Grüße
Ummi

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BeitragVerfasst am: 22.11.2006, 21:37    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

So, ich habe nun die Ergebnisse der Blutuntersuchung.
Alles OK! Icon_2thumbs

Und hier nun auch die Bilder und ich glaube es ist doch die Ostrasse, wenn man sie sich so von unten anschaut....achja, kurz vor dem Fotografieren, ist sie durchs Wasser gelaufen also daher nicht wundern, wie sie aussieht ;-)



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Kröte
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BeitragVerfasst am: 22.11.2006, 22:17    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben





Hallo Kerstin,

am Panzer des Tieres kann man gut sehen, dass die SK nicht die besten Haltungsbedingungen hatte.
Ich freue mich deshalb ganz besonders, dass sie gesund zu sein scheint.

Am Plastron hat sie keine schwarzen durchgehenden Bänderrungen links u. rechts der Mittelnaht, dies spricht für eine Testudo hermanni boettgeri.
Bei einer Testudo hermanni boettgeri müsste jedoch die obere Naht (Schildernähte am Plastron) länger als die untere sein, bei Deinem Tier ist es genau umgekehrt.
Hat sie einen Schwanzendnagel?
Auf dem Bild ist keiner zu erkennen!
Ich würde dennoch sagen, dass es sich um eine Testudo hermanni boettgeri handelt.
Auch spricht für eine Testudo hermanni boettgeri (wie doc schon geschrieben hat), dass es vor 26 Jahren kaum Thh´s zu kaufen gab.
Hast Du den TA nicht nach der Unterart befragt?

Gruß

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Ummiflummi
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BeitragVerfasst am: 23.11.2006, 11:29    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallöle Kerstin,

ich schließe mich da Kröte an, ich halte das Tier auch für eine Testudo hermanni boettgeri. Wobei mich dass mit der Mittelnaht doch etwas verwundert. Du sagst, die obere wäre länger, was aber für ich (ist warscheinlich auch subjektiv) die untere länger aussieht.
Durch die Panzerverformung ist es sicher auch schwierig zu sagen, ob das Tier eine Schlüssellochzeichnung hat. Auf dem Bild ist es jedenfalls nicht zu erkennen (schlechte Perspektive).
Ich lehn mich jetzt aber einfach mal weit aus dem Fenster und sage, dass ist keine THH.

Damit hast du aber ein kleines Problemchen, da deine Nachzucht ja eine THH ist. Die Haltungsbedinungen unterscheiden sich da doch ein wenig, aber das hatten wir ja in einem anderen Thread schon mal.
Wenn du dir also im Frühjahr noch eine Nachzucht holst, sollte das auch eine THH sein.

Grüße
Ummi

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doc snyder
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BeitragVerfasst am: 23.11.2006, 12:55    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Kerstin,
mit Sicherheit keine Westrasse. Ansonsten sieht sie altersgemäß ok aus, die vordere Carapaxkante sieht auf dem Foto so aus, als ob man sie nachschleifen sollte. Zur weitern genaueren Bestimmung ist es besser das Tier in Augenschein zu nehmen. Ich mail dir auf deine pm meine Telefonnummer, so weit wohnen wir auch nicht auseinander.
Gruß
doc

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