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Dominik
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Name: Dominik Müller
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Arten: Testudo hermanni hermanni, Testudo hermanni boettgeri, Testudo graeca ibera, Pogona vitticeps, Canis lupus familiaris
Wohnort: Lahn-Dill-Kreis

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Verfasst am:
02.12.2007, 12:06 Verbot der Haltung gefährlicher Tiere |
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Verbot der Haltung gefährlicher Tiere in Hessen ist Gesetz!
(01.11.07) Seit dem 9. Oktober 2007 ist das Halten "gefährlicher Tiere" in Privathand in Hessen per Gesetz verboten (HSOG - Hessisches Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung). Für Altbestände besteht Bestandsschutz verbunden mit einem Nachzuchtverbot.
Unter diese Regelung fallen unter Anderem diverse Spinnentiere (Skorpione und Spinnen), Phyllobates terribilis (Schrecklicher Baumsteiger), alle Krokodile und Krustenechsen, einige Riesenschlangengattungen sowie fast alle Giftschlangen und die Trugnattern der Gattungen Dispholidus und Thelotornis. Bei den Schildkröten gilt das Verbot für Schnapp- und Geierschildkröten.
Ausgelöst durch eine Gesetzesinitiative der CDU Landtagsfraktion kam es am 29.08.2007 zu einer Anhörung vermeintlich sachverständiger Einrichtungen und der Gesetzesverabschiedung am 19.9.2007.
Artenliste: http://www.dght.de/0710Liste_Hessen.pdf
Merkblatt: http://www.dght.de/0710Merkblatt_Hessen.pdf
Wie kann ich helfen?
Unterschriftenliste: http://www.dght.de/hessen.pdf
Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde, DGHT e.V., als weltweit größte Vereinigung von Terrarianern und Wissenschaftlern hat ihre Unterstützung angeboten, erwünscht war und ist sie offensichtlich nicht! Stattdessen wurde Organisationen wie z.B. "Pro Wildlife" Gehör geschenkt.
Eines muss hierbei klar sein: Organisationen wie "Pro Wildlife" benutzen die Diskussion um das Halten gefährlicher Tiere nur als einfachen Hebel, um letztendlich die Haltung aller "Exoten" (also auch Kornnattern, Königspythons, Bartagamen, etc.) in deutschen Haushalten verbieten zu lassen. Das ist erklärtes Ziel!
Das bedeutet: dieses Gesetz zielt in letzter Konsequenz auf uns alle ab!
Wir lassen uns dies nicht länger bieten, und werden uns wehren!
Gemeinsam mit unseren Arbeitsgemeinschaften Krokodile, Schlangen, Anuren und Schildkröten, dem Serumdepot Berlin e.V. und der Online-Community Schlangengrube.de sowie den Veranstaltern der Terraristika organisieren wir die erforderlichen Mittel um wirkungsvoll vorgehen zu können.
Wir bereiten den Klageweg vor!
Die ersten rechtlichen Schritte wurden durch einen anonymen Spender finanziert.
Wir können die erforderlichen Mittel für die Rechtsberatung und Durchführung aber nicht aus den Mitgliedsbeiträgen finanzieren. Daher bitten wir alle Mitglieder der DGHT, alle Betroffenen und selbstverständlich auch alle anderen Interessierten um eine Spende, um diesen Rechtsstreit zu finanzieren.
Wenn jeder Halter nur einige Euro spendet, die treuhänderisch auf unserem Konto verwaltet werden, können wir die erforderlichen Rechtsmittel finanzieren.
Spenden Sie noch heute auf das Konto der DGHT bei der
Dresdner VR-Bank (BLZ 850 900 00)
Konto 3514731003,
IBAN: DE28850900003514731003, BIC: GENODEF1DRS,
Stichwort "Hessen"
DGHT-Konto Österreich: P.S.K. Österreich (BLZ 60000) Konto 92058170
DGHT-Konto Schweiz: PostFinance Schweiz Konto 30-19534-7
Unterstützen Sie uns jetzt, bevor es zu spät ist!
Quelle: www.dght.de
_________________ Webseiten: Schildkröten - Mediterrane Landschildkröten - Landschildkröten
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jutta
hat sich eingenistet

Name: jutta
Dabei seit: 01.07.2006
Beiträge: 270

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Verfasst am:
05.12.2007, 13:25 (Kein Titel) |
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Und ergänzenend hierzu:
Wer nun denkt, was gehen mich Krokodile, Giftschlangen und Schnappschildkröten an..... Das ist nur der Anfang. Die Organisation "Pro Wildlife" arbeitet an einer Erweiterung auf "Exotische Tiere" und schwupp- auf einmal wird nicht nur in Hessen, sondern überal die Haltung aller Exoten oder Wildtiere verboten- und das trifft dann uns Alle! Denn auch eine kleine niedliche Testudo hermann, dt. Nachzucht der xx. Generation ist und bleibt ein Wildtier.
Deshalb sollten wir Alle diese Geschichte sehr ernst nehmen!
Unsere Freundi in Österreich sind schon ein Stück weiter mt Haltungsrichtlinien, die die Haltung von Wasserschildkröten schon fast unmöglich machen, wo die Menge der gehaltenen Exemplare beschränkt werden soll und es dazu reicht, einmal ein Gelege einer Testudo marginata mit 10 Eiern auszubrüten usw.
Grüsse- Jutta
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Mucki
noch am schnuppern

Name: Hegde
Alter: 23
Dabei seit: 16.09.2007
Beiträge: 30
Arten: Breitrandschildkröte

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Verfasst am:
07.12.2007, 11:15 (Kein Titel) |
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Das ist ja die reinste Panikmache und völlig überflüssig.
Erstens mal sind die Gesetze von Bundesland zu Bundesland völlig verschieden, was auch an der jeweiligen Landesregierung liegt! Zum anderen wird ja völlig richtig beschrieben, dass es in Deutschland bei neuen Gesetzen einen Bestandsschutz für ältere gibt. Warum also so eine Panik machen. Hier wird immer geschrieben man solle sein Terrarium/Freigehe so nah an der Natur wie möglich ausrichten. Das ist so gut wie unmöglich, und das weiß auch jeder. Wenn sich dann mal eine Organisation für "UNSERE" natürliche Tierwelt engagiert muss man doch nicht aktiv dagegen arbeiten, nur weil man meint Tiere in Gefangenschaft zu halten sei das allerbeste.
Und das es nicht am Bürger oder irgendwelchen Organisationen liegt welche Gesetze wann verabschiedet werden ist doch selbstverständlich. Wo würde das auch hinführen!!!!
Man sollte sich nicht allem gedankenlos anschließen.
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jutta
hat sich eingenistet

Name: jutta
Dabei seit: 01.07.2006
Beiträge: 270

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Verfasst am:
07.12.2007, 14:02 (Kein Titel) |
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« Mucki » hat folgendes geschrieben:
Das ist ja die reinste Panikmache und völlig überflüssig.
Erstens mal sind die Gesetze von Bundesland zu Bundesland völlig verschieden, was auch an der jeweiligen Landesregierung liegt! Zum anderen wird ja völlig richtig beschrieben, dass es in Deutschland bei neuen Gesetzen einen Bestandsschutz für ältere gibt. .
Hallo!
Ich halte es nicht für Panikmache.
Stimmt, im Moment nur in Hessen. Haben die Halter in Hessen eben Pech gehabt, oder? Wie wäre es, wenn Hessen nur Vorreiter ist und es in ganz Deutschland Gesetz wird?
Bestandsschutz- schön und gut. Halten des Altbestandes erlaubt- Nachzucht verboten. D.h. Eier vernichten. Und wenn doch mal ein Gelege im Gewächshaus übersehen wird- was dann?
Abgabe auch verboten. Ausser Abgabe in ein anderes Bundesland. Sehr sinnvoll.
Meine Meinung. Grüsse- Jutta
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Mucki
noch am schnuppern

Name: Hegde
Alter: 23
Dabei seit: 16.09.2007
Beiträge: 30
Arten: Breitrandschildkröte

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Verfasst am:
07.12.2007, 15:28 (Kein Titel) |
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Sicherlich wäre dies kein haltbarer Zustand, aber Hessen hat so viele Gesetze die es in anderen Bundesländern nicht gibt. In deren Verfassung ist zB noch die Todesstrafe verankert (kommt nicht zur Anwendung, da Bundesrecht Landesrecht bricht und es im Bundesrecht nunmal keine Todesstrafe mehr gibt). Meiner Meinung nach sollte man sich nicht einfach in Aktionismus üben, sondern auch mal überlegen wie wahrscheinlich es überhaupt ist, dass solche Gesetze zu uns überschwappen.
Im Grunde finde ich es auch nicht falsch, dass man dort gefährliche Tiere nicht mehr halten darf!
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jutta
hat sich eingenistet

Name: jutta
Dabei seit: 01.07.2006
Beiträge: 270

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Verfasst am:
07.12.2007, 20:04 (Kein Titel) |
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« Mucki » hat folgendes geschrieben:
Sicherlich wäre dies kein haltbarer Zustand, aber Hessen hat so viele , sondern auch mal überlegen wie wahrscheinlich es überhaupt ist, dass solche Gesetze zu uns überschwappen.
Im Grunde finde ich es auch nicht falsch, dass man dort gefährliche Tiere nicht mehr halten darf!
Hallo!
Das ist leider zu befürchten- die Organisation ProWildlife arbeitet dran...
Und strebt das Verbot aller Exoten in privater Haltung an- und dann trifft es eben auch den Halter iern Testudo graeca z.B.
"Gefährliche Tiere" sollten nur in kundige Hände gelangen- dazu gehört für mich der Sachkundenachweis. Und wieso ein Pfeilgiftfrosch (der als Nachzucht und nicht frischer Wildfang quasi kein Gift mehr hat) mehr gefährlich sein soll, als z.B. jeder Hund ist mir unverständlich. Wieso ein Python als gefährlich eingestuft ist, aber eine Boa nicht...., und wieso ich zwar keine Vogelspinne halten dürfte, aber einen Komodowaran....
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jutta
hat sich eingenistet

Name: jutta
Dabei seit: 01.07.2006
Beiträge: 270

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Verfasst am:
08.12.2007, 18:20 (Kein Titel) |
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« Mucki » hat folgendes geschrieben:
Meiner Meinung nach sollte man sich nicht einfach in Aktionismus üben, sondern auch mal überlegen wie wahrscheinlich es überhaupt ist, dass solche Gesetze zu uns überschwappen.
!
Und schwupp, da schwappt es schon....
http://www.ad-hoc-news.de/Aktuelle- [...] 02983/Thueringen-will-gefäuehrliche-Tiere-in
Jutta
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marion
schreibt gerne mal

Name: Marion
Dabei seit: 21.06.2006
Beiträge: 78

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Verfasst am:
08.12.2007, 19:32 (Kein Titel) |
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Hallo dann will ich auch mal meinen Senf dazu abgeben:-)
Zum thema "gefährlicheTiere" ..mal ganz ehrlich:
Wie viele Unfälle mit diesen Tiren sind euch denn WIRKLICH bekannt? Glaubt ihr nicht auch,d ass da JEDER davon ganz groß in der Presse bekanntgemacht werden würde?
Also .. Hand aufs Herz, wie viele sind jedem bekannt?
UInd anders herum:
Wie viele Unfälle mit der schrecklich gefährlichen Spezies AUTO sind jedem von Euch bekannt? Ich denke hier sind es so viele, dass gar nicht mehr jeder einzelne bekannt gemacht wird ..oder etwa nicht?
ERGO -> muss man auch das Autofahren verbeiten ..denn das ist WEITAUS gefährlicher .. oder liege ich da nun falsch ..wenn es drum geht, dass man die Allgemeninheit SCHÜTZEN muss ..dann wäre das der effektivere Schritt dazu ...
Und wenn nun das Argument kommt: Aber wenn da mal was passiert, dann sind die Rettungskräfte auch gefährdet .. auch dazu habe ich ein Gegenbeispiel
Weihnachtszeit -> Kerzenzeit -> brennende Wohnungs Zeit -> auch hier geht jeder Feuerwehrmann immer eineigenes Risiko ein, wenn er zum Löschen gerufen wird ... oder was wäre, wenn ein Unfall in einem Kernkraftwerk passieren würde .. waren wir denn da NICHT gefährdet ..und zwar wir ALLE ? .. Das ist in meinen Augen VIEL gefährlicher als wenn jemand eine Schnappschildkröte hält .. die beisst wenn überhaupt, dann nur den der sie FALSCH anfasst ...
_________________ Viele Grüße
Marion
www.schildifutter.de
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www.samenkiste.de
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Mucki
noch am schnuppern

Name: Hegde
Alter: 23
Dabei seit: 16.09.2007
Beiträge: 30
Arten: Breitrandschildkröte

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Verfasst am:
08.12.2007, 19:45 (Kein Titel) |
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Hallo Marion,
also du hast ja eine ganz tolle Ansicht...
Natürlich leben wir in einer Welt voller Gefahren, aber wieso hält man überhaupt gefährliche Tier?Steckt da ein tieferer Sinn hinter?Ich denke nicht, und deshalb kann man doch nicht ernstlich was dagegen haben, wenn dieses verboten wird!
Liebe Grüße.
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jutta
hat sich eingenistet

Name: jutta
Dabei seit: 01.07.2006
Beiträge: 270

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Verfasst am:
08.12.2007, 20:48 (Kein Titel) |
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« Mucki » hat folgendes geschrieben:
aber wieso hält man überhaupt gefährliche Tier?
Gegenfrage: wieso hält man überhaupt ein Tier? OK- Hund als Beschützer, Katze zum Kuscheln, Hühner für das Frühstücksei, Pferde zum Reiten, Kühe wegen der Milch, Karnickel zum Essen- aber eine Schildkröte..... oder gar 2 oder noch mehr?
Mögliche Antworten: weil es interessante Tiere sind, es macht Spass ihnen zuzusehen, faszinierend weil es sie schon so lange auf dieser Welt gibt usw.
Aber das trifft Alles auch auf Schlangen, Frösche, Echsen usw. zu- egal ob "gefährlich" durch Grösse oder Giftigkeit. Vielleicht nicht für Dich oder auch nicht für mich- aber ganz sicher für jeden Halter dieser Tiere. Da muss man eben mal überr den tellerrand hinausschauen.
Kein Tier ist gefährlich oder nicht- nur der Umgang mit ihm muss stimmen.
Jutta
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Sarina
hat sich eingenistet


Name: Sarina
Alter: 26
Dabei seit: 30.07.2006
Beiträge: 278
Arten: testudo hermanni boettgeri
Wohnort: Erlangen/Nürnberg

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Verfasst am:
08.12.2007, 22:49 (Kein Titel) |
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Hallo,
nachdem eigentlich objektiv keine Gefahr von Exoten für die Allgemeinheit ausgeht, schon garnicht von Pfeilgiftfröschen. Und selbst von Giftschlangen eigentlich nur für den Besitzer - warum muss sich der Staat da überhaupt einmischen? Wenn ich einen gefährlichen Sport mache, oder mich mit Überstunden totarbeite, ist das dem Staat doch auch - zu Recht ! - egal.
Vor allem Gefahren kann uns der Staat sowieso nicht schützen. Die Gefahr die von Pferden, ganz normalen Schäferhunden, Autos, Motorrädern, Inline-Skatern (die sind echt gefährlich, weil sie nicht bremsen können!) ist deutlich höher.
Eine Umsetzung des bestehenden Tierschutzgesetztes, hinsichtlich der "nachzuweisenden Sachkunde" wäre deutlich angebrachter. Damit wäre dann auch dem zweiten Standbein des Gesetztes (die meisten Wildtiere werden nicht artgerecht gehalten) gedient. Aber dann bitte auf alle Tiere ausdehnen. Auch Hunde und Meerschweinchen werden selten artgerecht gehalten.
Grüße, Sarina
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Hetti
schreibt gerne mal


Dabei seit: 21.06.2006
Beiträge: 51

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Verfasst am:
09.12.2007, 02:46 (Kein Titel) |
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« marion » hat folgendes geschrieben:
Hallo dann will ich auch mal meinen Senf dazu abgeben:-)
Zum thema "gefährlicheTiere" ..mal ganz ehrlich:
Wie viele Unfälle mit diesen Tiren sind euch denn WIRKLICH bekannt? Glaubt ihr nicht auch,d ass da JEDER davon ganz groß in der Presse bekanntgemacht werden würde?
Also .. Hand aufs Herz, wie viele sind jedem bekannt?
Hallo Marion,
Hier gibt es anscheinend seriös recherchierte Zahlen dazu :
http://taz.de/blogs/reptilienfonds/ [...] rfindet-horror-statistik/
Gruss
Hetti
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Dominik
Administrator


Name: Dominik Müller
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Verfasst am:
09.12.2007, 11:18 (Kein Titel) |
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marion
schreibt gerne mal

Name: Marion
Dabei seit: 21.06.2006
Beiträge: 78

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Verfasst am:
09.12.2007, 12:32 (Kein Titel) |
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Hallo,
zunächst einmal zur „Sinnfrage“:
da fällt mir immer zuerst die allerwichtigste aller Sinnfragen ein:
Welchen Sinn macht denn das Leben überhaupt?
- Geboren um sterben zu müssen –
(Ironie an: und dazwischen sinnlose Gesetze zu erlassen:Ironie aus)
Nun aber zurück zum Thread an sich.
Welchen Sinn macht es, einen Fisch zu halten? Den kann man auch „nur“ ansehen und betrachten. Man kann ihn weder streicheln, noch knuddeln, weder in die Hand nehmen, noch mit ihm spazieren gehen. Aber es gibt sie dennoch – die Halter von Aquarien- und Teichfischen. Warum? Vielleicht, weil diese Tiere faszinierend sind? Ich gehöre auch zu denen, die sowohl Fische im Aquarium, als auch welche im Teich pflegen (kann also hier live mitreden, was man mit denen „machen kann“ und was eben auch nicht).
So in etwa stelle ich mir die Haltung von sogenannten „Gefährlichen“ Tieren auch vor. Die Faszination der Tiere wird es wohl sein, weswegen manche Menschen sich diese Tiere nach Hause holen. (Hier kann ich nicht mitreden, denn von diesen Spezies habe ich keine selbst hier sitzen, aber ich bin dennoch in der Lage, von meinem eigenen Handeln und fühlen auf andere schließen zu können, denke ich zumindest mal ..)
Danke an Hetti für den wirklich interessanten Link, den werde ich mir mal in Ruhe durchlesen, ich habe ihn erst Mal nur überflogen. Das wird aber nachher ausgedruckt und auf der Fahrt gelesen werden.
Warum kann man denn uns Haltern von Tieren eine artgerechte Haltung nicht ganz einfach erlauben und gut ist?
Diese Gesetze sind doch wieder nur für die Ehrlichen von uns da. Also diejenigen, die sich eh immer und überall melden, die Tiere anmelden, sie so gut es möglich ist artgerecht halten und sich drum sorgen. Die mit ihnen zum Tierarzt rennen, sich um gutes Futter bemühen, den Tieren einfach gerecht werden wollen.
Wen es eben auch durch solche Gesetze NICHT erreichen lässt, ist nach wie vor die .. nennen wir es einfach mal „Unterwelt“. Aber die Leute daraus wird man eben auch mit Gesetzen nicht erreichen. Ich denke da an die Haltung von „gefährlichen“ Hunden … auch dieses Gesetz zielte ursprünglich auf die unseriösen Halter der entsprechenden Arten. Wen hat es denn letzendlich getroffen? Wirklich diese gefährlichen HALTER, oder eben doch wieder die ungefährliche Allgemeinheit? Es sind auch dort nicht die HUNDE, es sind die MENSCHEN und gegen die ist eben immer noch kein Mittel gefunden. Da hilft aber ein Gesetz auch nichts, denn diese Leute haben nach wie vor ihre lebenden „Waffen“. Halter dieser Rassen ich denke da z.B. an Rottweiler haben enorme Probleme bekommen. Sie werden ausgegrenzt aus der Allgemeinheit, haben Auflagen zu erfüllen und die Tierheime quellen seitdem mit Abgabehunden davon über. Wem hat es genützt?
Ich selbst kenne einige Halter von Rottweilern, echte „Schoßhunde“ übrigens, die mir immer nur insofern „gefährlich“ werden, als ich allergisch auf deren Haare reagiere ….
Wie man sieht zielen diese Gesetze halt immer gerne auf „spektakuläre“ Geschichten ab. Wie uncool wäre auch z.B. ein Gesetz gegen das anzünden von gefährlichen Kerzen in der Weihnachtszeit …
Nicht der Mensch muss vor „Etwas“ geschützt werden – das „Etwas“ muss vor dem Menschen geschützt werden.
In diesem Sinne – frohen zweiten Advent (mit oder ohne Kerzen *gg*)
_________________ Viele Grüße
Marion
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