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Tannennadeln im Gehege unbedenklich oder giftig

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Emils_mama
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 12:41    Tannennadeln im Gehege unbedenklich oder giftig Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

entschuldigt bitte die etwas dumme Frage aber jetzt wo der Schnee langsam schmilzt und von der Gehegeumgebung langsam wieder etwas zu sehen ist, habe ich bemerkt, daß beim Transport des Weihnachtsbaumes über die Terasse einige Nadeln abgefallen und in Gehegenähe gelandet sind. Selbstverständlich werde ich sie absammeln, aber wenn ich nicht alles finde?

Kann es meinen Tieren schaden?

_________________
LG Ina


"Leben kann man nur vorwärts, Verstehen kann man es nur rückwärts."
(Søren Kierkegaard)

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Kröte
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 12:58    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Ina,


mehr wie absammeln der Nadeln kannst Du eh nicht.
Ich gehe mal davon aus, das Deine Tiere im Frühjahr frische, junge Wildkräuter als Futter bevorzugen werden.

Gruß

_________________
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Marcel
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 15:55    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

ich kann aus Erfahrung sagen das die SK (zu mindestens meine) die Nadeln wieder ausspucken.
Ich hatte am Anfang auch sehr bedenken - wenn mal starker Wind ist dann landen ein paar Nadeln bei mir im Gehege.
Letzten Sommer konnte ich gut beobachten das die eine oder andere Nadel beim Fressen mit in den Mund gekommen ist - diese wurden aber gleich mit Hilfe der gliedmaßen wieder ausgespuckt.

_________________
Gruß Marcel

Das oberste Ziel bei der Vermehrung von Wildtieren ist,
diese so zu erhalten,
wie sie auch in der Natur vorkommen.

(Wolfgang Wegehaupt)

Bitte auf keinen fall hier klicken.
Danke.


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gunda
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 18:13    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ein paar Tannennadeln sind nicht schlimm. So lange du keine Eibe als Weihnachtsbaum hattest... a10.gif
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stoere
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 18:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,

Da sehe ich kein gefahr da die Tiere (SK) genau wissen was sie Fressen kunnen und was eben nicht.

Ich habe selbe sogar ein Eibe im Gehege, wo ich doch am anfang sehr schwere Bedenken gehabt hatte, und alles was die Tiere erwische könnte hatte ich weg geschnitten, und die (meiste) Nadel von Bodem entfernt, wolte die Pflanze umschneiden, war aber gar nicht notwendig, da die SK es gar nicht anschauen oder Fressen, auch die ROTE Fruchten nicht, habe die SK immer wieder beobachted aber es interesiert die SK absolut nicht.
Der Eibe steht immer noch da und das seit 3 Jahre, solange habe ich dort das neue Gehege, und echt keine probleme gehabt.
Jetzt suchen sie unter die Pflanze Schutz da sie recht dicht ist!

In der Natur können sie schlieslich auch mit Giftige Pflanzen oder Nadeln in Kontakt kommen, da wissen die SK auch ob was sie Fressen können oder?

Das ist meine erfarung mit Nadeln.

Grüß Berend

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Tanja
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 20:27    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Emils_mama,
ich habe in meinem früheren Außengehege in Deutschland auch immer viele Nadeln gehabt, die mir der Wind vom Nachbargrundstück hergetragen hat. Aber es gab da nie Probleme und die Schildis haben daran lediglich gerochen. Ich denke, dass die Kröten das schon allein wegen des starken Geruchs nicht fressen...

@ Berend,
Du hast ja Nerven! Das würde ich nervlich NIE überstehen, denn ein Pferd meines Vaters ist eingegangen, weil der Nachbar den Verschnitt seiner Nadelbäume über den Zaun der Weide geworfen hat! Leider war auch Eibe dabei und das Pferd hatte leider keine Chance! Also allein das die roten Früchte so verlockend da liegen! Was hättest Du damals gemacht - als Du Deine Kröte beobachtet hast - wenn sie es doch ins Maul genommen hätte? Ich halte es für sehr gewagt, dass Du Dich auf den Instinkt der Tiere berufst, denn schon ein Probieren reicht... Ich drücke Deiner Kröte die Daumen, dass sie sich nach der Winterstarre noch daran erinnern kann, dass sie Eibenbeeren nicht mag! a2.gif

Liebe Grüße,
Tanja a6.gif

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Kröte
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 21:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Berend,

ich glaube auch, das die in Gefangenschaft gehaltenen SK ihre Instinkte nicht verlieren.
Ich hatte viele Jahre Buxbaum im Freigehege und konnte nie beobachten, das die Tiere davon gefressen haben.
Nachdem ich erfahren habe, das dieser giftig ist, wurde er dennoch sofort entfernt.
Durch ungünstige Umstände könnte es jedoch passieren, das die Tiere versehendlich giftiges mitfressen, deshalb gehe ich kein Risiko ein.
Auch niedrige Giftkonzentrationen können irgendwann zum Problem werden, weil sie vielleicht? im Körper gespeichert werden und dann bei wiederholter Aufnahme zu gesundheitlichen Problemen führen können.
Man hört immer wieder davon u. ich kenne Halter deren Tiere gestorben sind, weil sie giftiges gefressen haben, wie z. b. Pilze.
Eibe hat meiner Meinung nach nichts im Freigehege zu suchen!

Gruß

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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 21:23    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Beim Thema giftige Pflanzen bin ich auch sehr vorsichtig.
Ein adultes Weibchen eines befreundeten Schildkrötenhalters hat einen Happen Maiglöckchen gefressen...
Das war dann leider auch ihr letzter!
Auch wenn ich bei meinen Tieren oft beobachten kann, dass sie Pflanzen die sie nicht kennen nicht anrühren, möchte ich es nicht drauf ankommen lassen.

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Lieben Gruß, Nina

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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 22:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo
Tannennadeln sind nicht giftig. Da besteht überhaupt keine Gefahr. Allerdings glaube ich nicht dass Schildkröten diese Nadeln fressen.
Da Schildkröten nicht sofort nach dem Genuss von Gift sterben, außer stark giftigen Pflanzen, sondern das Gift sich in der Leber sammelt, würde ich sehr vorsichtig mit giftigen Pflanzen (auch blühende Hahnenfussgewächse) sein.
Irgendwann ist zuviel Gift in der Leber und das Tier kippt um.
Wir wissen auch nicht ob es in der Natur tödliche Fälle durch giftige Pflanzen gibt.
Viele Grüße
Sabine

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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 12:16    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Es gibt immer wieder Todesfälle durch Eiben. Manche Tierärzte können ein Lied davon singen. Das Gift Taxin wird im Gegensatz zu Giftstoffen in anderen Pflanzen von Tieren normalerweise nicht wahrgenommen. Und im Gegensatz zu verschiedenen anderen Giften reichert es sich nicht in den Organen an, sondern führt innerhalb einer Stunde zum Herzstillstand. Einige wenige Nadeln versehentlich mitgefressen reichen aus, um eine Schildkröte umzubringen. Der rote Fruchtkörper ist übrigens frei von Taxin. Das Gift befindet sich in den Nadeln und im Samen.
Ich selbst habe miterleben müssen, wie eine Ziege verendete, die einen Zweig davon gefressen hatte. Nie im Leben würde ich eine Eibe in der Nähe meiner Schildkrötenanlage tolerieren.

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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 13:56    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Gunda,

ich sehe das ganz so wie Du, das habe ich weiter oben ja schon geschrieben.
Zudem kann ich nicht nachvollziehen, wie man ein Risiko einer Vergiftung eingeht.
Es gibt wunderschöne Pflanzen die ungiftig sind u. das Freigehege schmücken können (Eibe finde ich noch nicht einmal schön).
Die Eibe die hier in unserem Garten vor vielen Jahren gepflanzt wurde (u. auch noch andere giftige Pflanzen), habe ich alle entfernt, nicht nur wegen den SK.

Gruß

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SabineWil
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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 14:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo
Dass die Eibe giftig ist, wissen inzwischen die meisten Halter. Sie hat zwar auch Ndeln, aber ist leicht von einer Weiß- oder Rottanne zu unterscheiden. Ihre Nadeln sind auch viel weicher.
Als Weihnachtsbaum nimmt man Eiben nicht.
Das Schlimmste ist an dem Eibengift, dass es sich auch nicht im Boden zersetzt. Im Umkreis bis zu 5 Metern kann der Boden daher verseucht sein und die Pflanzen, die darauf wachsen, nehmen den Giftstoff auf.
Ich habe daher alle Eiben aus meinem Garten verbannt.
Viele Grüße
Sabine

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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 14:31    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« SabineWil » hat folgendes geschrieben:
Als Weihnachtsbaum nimmt man Eiben nicht.


Nein, zum Glück war es eine Tanne. Mit einer Eibe als Weihnachtsbaum wäre ich glaube ich nicht so glücklich. a1.gif

Wir waren vorhin draußen und haben mit Besen und Staubsauger Hand angelegt.


Auf unserem Grundstück, ca 100 Meter entfernt, wächst allerdings auch eine Eibe, ich glaube ich werde sie auch entfernen.

Wie giftig ist sie eigentlich für Menschen? Da die Kinder meiner Schwester hier auch überall spielen, wäre das ein gutes Argument für Mann und Schwiegereltern, das Gewächs endlich auszurotten.

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LG Ina


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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 14:39    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« SabineWil » hat folgendes geschrieben:
Tannennadeln sind nicht giftig. Da besteht überhaupt keine Gefahr.


Hallo Sabine,

wie kannst Du Dir da so sicher sein?

Gruß

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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 14:47    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Ina,

lese mal hier http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Eibe
http://www.vetline.de/first_site.ht [...] mp;p=dpt_2001_04_0260.pdf

Gruß

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