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Melkor
schreibt gerne mal


Name: Ralf
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Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 112
Arten: 2.2.2 Testudo hermanni boettgeri/0.0.5 Testudo marginata
Wohnort: Kirchhellen

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Verfasst am:
16.03.2007, 22:27 Quarantänezeit bei einer komplett neuen Gruppe ??? |
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Hallo zusammen,
eines vorweg, diese Frage habe ich auch schon in einem anderen Schildkrötenforum gestellt und dort auch schon Meinungen eingeholt. Ich möchte aber auch hier noch einmal nachfragen und mir dann ein Gesamtbild aller Meinungen machen. (Deshalb poste ich in fast allen Schildkrötenforen, die ich kenne, um so viele Meinungen wie möglich zu bekommen...)
Die Situation : Ich habe mir im letzten Jahr für dieses Frühjahr sechs Testudo Marginata Nachzuchten von 2006 bei zwei Züchtern vorbestellt. Diese Tiere sollen demnächst eine neuen Jungtiergruppe bilden, die ihr eigenes Gehege haen wird. Ohne jeglichen Kontakt mit meinem alten Bestand von Landschildkröten. Nun ist aber so, dass es ja Tiere von zwei Züchtern sind. Einmal von der Villa Testudo, und einmal von einer Züchterin, der ich soweit vertraue, wenn sie mir sagt, dass ihr Bestand Herpesfrei ist. Zumal sie selber Tiere von Gerhar Eger im Bestand hat (die Jungtiere stámmen aber nicht von den Villa-Testudo Tieren ab).
Jetzt meine Frage etwas anders gestellt: Wie handhabt ihr so eine Zusammensetzung von einer komplett neuen Gruppe. Quarantäne auf alle Fälle, aber wie lang Eine Quarantänezeit von einem Jahr mit der einen Gruppe in einem Gehege und den anderen Tieren im anderen Gehege ?
Ehrlich gesagt hatte ich Anfangs vor, die Tiere nach zwei Wochen zusammen zu setzen, weil es eben eine komplett neue Gruppe ist. Mittlerweile ist es aber so, dass ich Überlege mein neues Gehege auszubauen. Und zwar so, dass die jeweiligen Gruppen ein eigenes Frühbeet haben, sowie ein eigenes Freilandgehege. Später, nach der Quarantäne würde ich dann die Gehege einfach in der Mitte verbinden und so die Gruppen zusammen führen, ohne dass jede Gruppe ihr gewohntes Umfeld verlassen müsste.
Letztere Variante wäre zum jetzigen Zeitpunkt mein Favorit. Aber wie habt ihr das gehandhabt, als ihr euch eine neue Gruppe zusammen gekauft habt
Wie schnell man ein Tier mit Herpes bekommen kann, habe ich schon selbst erlebt. (Ging aber gut, da es ja in Quarantäne war und dann zu dem ursprünglichen Halter zurück ging, der es heute auch noch hat) ES ist also nicht so, dass ich jetzt eine bequeme Lösung suche. Vielmehr bin ich mir der Verantwortung gegenüber jedem meiner Tiere bewußt.
Auch hier nochmal die anderen Fragen : Wie anfällig sind Testudo marginata gegenüber der eigentlichen Krankheit. Welche Inkubationszeiten sind bekannt. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch (bei Marginatas) ? Gibt es bei einjährigen Nachzuchten Möglichkeiten einen Herpestest durchzuführen ?
Vielen dank für eure Antworten und Meinungen im vorraus und Grüße,
Melkor
_________________ Wenn Manhattan die Bevölkerungsdichte von Alsaska hätte, würden dort nur 25 Menschen leben...
http://www.casa-marginata.de
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Sandy
hat sich eingenistet


Name: Sandy
Dabei seit: 11.10.2006
Beiträge: 128
Arten: Thb

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Verfasst am:
17.03.2007, 12:04 (Kein Titel) |
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Hallo Melkor,
das ist sehr schwierig zu beurteilen.
Wenn Du Dir dazu andere Meinungen einholst, bist Du Dir nicht zu 100% sicher. Wenn ich mir nicht zu 100% sicher bin und neue Tiere aufnehmen würde, kommt für mich nur Quarantäne in Frage. Du hast in Vergangenheit ein Herpes-positives Tier "Gott sei Dank" nur in Quarantäne aufgenommen und damit Deinen gesunden Bestand an Schildkröten geschützt. Ich kann mich noch an das Thema erinnern. Warum solltest Du bei den Kleinen eine Außnahme machen?
Mehr zu Herpes findest Du auf:
http://www.t-hermanni.de/htms/index1.html Schildkröten-Herpes-Aktion.
Gruß
Sandy
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sascha
hat sich eingenistet

Dabei seit: 24.02.2007
Beiträge: 183
Arten: Pflanzenfresser
Wohnort: Sonnenland

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Verfasst am:
17.03.2007, 14:33 (Kein Titel) |
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Bei vertrauenswürdigen Züchtern, so z.B. Gerhard Eger, kann man davon ausgehen, dass Du herpesfreie Tiere bekommst. Das Problem bei NZ 2006 ist, dass die Tiere noch zu klein sind, um einen Antikörper-Test durchzuführen, du müsstest also die beiden Gruppen für locker 4 Jahre getrennt halten, bis eine Blutabnahme sicher möglich ist.
Wenn der andere Züchter auch viele Tiere in seinem Bestand hat, werden die Nachzuchten aller Voraussicht kein Herpes haben, sonst würde bereits der ältere Bestand ziemlich gefährdet sein. Wichtig ist nur, dass es sich wirklich um EIGENE Nachzuchten des Züchters handelt!
Ohne mich also jetzt zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, würde ich die Gruppen zusammensetzen!
_________________ Viele Grüße,
Sascha
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Kröte
Forenlegende


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 2900

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Verfasst am:
17.03.2007, 19:56 (Kein Titel) |
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Hallo Melkor,
hast Du mit Gerhard Eger oder der anderen Züchterin über eine Quarantänezeit gesprochen?
Was wurde Dir von den Beiden empfohlen?
Herpesunverdächtig ist nicht herpesfrei, es gibt herpesinfizierte Tiere die seit vielen Jahren völlig unauffällig sind.
Ich denke, Du allein solltest entscheiden ob Du die Tiere vorerst in Quarantäne setzt oder nicht, die Verantwortung kann Dir hierfür keiner abnehmen.
Gruß
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Melkor
schreibt gerne mal


Name: Ralf
Alter: 39
Dabei seit: 20.06.2006
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Arten: 2.2.2 Testudo hermanni boettgeri/0.0.5 Testudo marginata
Wohnort: Kirchhellen

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Verfasst am:
18.03.2007, 00:01 (Kein Titel) |
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Hallo Kröte,
das ist der springende Punkt. Weder Gerhard noch die andere Züchterin haben sich gegen eine zeitige Zusammenführung geäußert.
Zur Zeit bin ich selber hin und her gerissen, und hatte gehofft, u.a. hier eine Vielzahl von Meinungen zu hören/lesen. Sowie Argumente zu finden.
Das mir niemand die Entscheidung abnehmen kann, ist mir schon klar.
So wie Sascha es geschrieben hat, lässt mich zur Zeit wieder zu der kürzeren Quarantänezeit tendieren. Denn ein verlässlicher Herpestest ist frührstens in vier Jahren möglich. Vorher wäre jede Überlegung, die Tiere vorher zusammen zu setzen ein Risiko. Jedoch würde ich das Risiko veringern, je länger ich warte. Ich habe aber die Verantwortung für alle sechs Tiere. Sowohl für die vier von Gerhard, als auch für die kommenden zwei.
Das die Tiere eine getrennte Quarantänezeit haben werden, steht außer Frage. Nur dann ist es noch die Länge der Quarantäne. Um fast ganz sicher gehen zu können, dass keines der Tiere mit dem Herpesvirus infiziert ist, müsste ich bis zur möglichen Blutabnahme warten. Also ca. 4 Jahre, wenn die Tiere über 100 Gramm wiegen. Das wiederum ist auch die bisher längste Inkubationszeit (in etwa). Warte ich ein Jahr, kann ich auf alle Fälle sagen, es ist wenigstens kein Tier in der mit Stress verbundenen Umzugsphase an der eigentlichen Krankheit Herpes erkrankt oder gestorben.
Ich glaube nicht, dass eines der Tiere Herpes hat. Meine Erfahrung mit einem anderen Tier, welches den Herpesvirus getragen hat, lässt mich aber diese ernsten Überlegungen anstellen.
Man glaubt eben immer, dass nichts schief gehen kann und das die Tiere ja augenscheinlich gesund sind. Und wenn ein Herpestest bisher immer einen negativen Befund aufwies, ist diese Überlegung auch nachvollziehbar. Aber wenn auf einmal ein Tier in deinem Quarantänebecken sitzt, wo ein positives Ergebnis gemeldet wird, dann bricht auf einmal eine Welt zusammen. Und obwohl man alle Vorkehrungen getroffen hat, ist man am zweifeln, ob man wirklich immer alles so gemacht hat, dass der alte Bestand nicht angesteckt werden konnte.
Und genau diese Überlegungen habe ich jetzt auch diesen sechs kleinen Marginatas gegenüber. Ich werde also noch ein paar Nächte drüber schlafen. Abschließend beide beteiligten Züchter nochmal auf meine Bedenken hinweisen und hoffen, dass sie mir plausible Meinungen geben können, die mich entweder von der einen Lösung oder der anderen Variante überzeugen.
Gute Nacht und freundliche Grüße,
Melkor
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sascha
hat sich eingenistet

Dabei seit: 24.02.2007
Beiträge: 183
Arten: Pflanzenfresser
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Verfasst am:
18.03.2007, 00:12 (Kein Titel) |
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Ein Antikörpertest ist soweit ich weiss erst ab rund 250gr möglich, die wenigsten vertrauenswürdigen Tierärzte werden wohl bei geringerem Gewicht eine Blutprobe abnehmen. Deswegen war 4 Jahre ein optimistisches Ziel meinerseits, daraus kann auch gut mal 5 Jahre werden, je nachdem wie Du die Tiere pflegst.
Ich kenne Gerhard Eger seit ~5 Jahren, ich und viele andere die ich kenne, haben Tiere von ihm, alle herpesfrei!
Herpes mag kein Einzelfall in Deutschland sein, aber es wird dennoch viel Panik verbreitet, denn viele die ich kenne, halten keinerlei Quarantäne ein, und es passierte nichts. Das mag nichts heissen, aber Einzelfälle, werde gerne wie in den Medien zur Sensation gemacht. Es kann durchaus jeden treffen, aber schaut man sich die Fälle im Detail an, merkt man schnell, woher das ganze rührt.
Beim T.Graeca Komplex wäre ich auch sehr vorsichtig eingestellt, egal von wem ich Tiere hätte, aber bei Testudo hermanni boettgeri, THH und Testudo marginata mache ich mich da nicht verrückt, besonders nicht bei frischen Nachzuchten von Züchtern, die nachweislich die Elterntiere seit Jahren pflegen.
_________________ Viele Grüße,
Sascha
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Melkor
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Name: Ralf
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Verfasst am:
18.03.2007, 00:22 (Kein Titel) |
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Tschuldigung Sascha ein kleiner Zusatz,
ich habe lange gesucht, bis ich zwei Züchter gefunden hatte, denen ich vertraue. Ein vertrauenswürdiger Züchter zeichnet sich meiner Meinung schonmal dadurch aus, dass er selber sehr bedachte Fragen an den interessierten Käufer stellt und sich darüber informiert, wo seine Jungtiere überhaupt hinkommen. Die Tiere des Züchters sollten immer erst nach der ersten Winterruhe abgeholt werden dürfen und er sollte immer dem Käufer einen Blick auf seine Gehege zugestehen.
Zudem sind Gespräche und/oder Fragen die der Käufer zu meiner Zufriedenheit beantwortet immer ein Indikator für einen guten, verantwortungvollen Züchter.
Gerhard hat den Vorteil eine sehr bekannte und sicherlich auch schöne Homepage zu besitzen. Von seiner fachlichen Kompetenz ganz zu schweigen. Ich finde, der anderen Züchterin wird Unrecht angetan, wenn man sie jetzt pauschal, nur weil sie hier nicht namentlich erwähnt wird und sie nicht so im großen Stil Tiere abgibt, bzw. weil sie eben keine Homepage besitzt als unverantwortlichen Züchter ansieht. (Ich weiß, das war mit deinem Posting auch gar nicht deine Absicht)
Ich habe damals eine Anzeige gestartet : Suche zum kommenden Frühjahr 0.0.3 Testudo marginata ... Glaube mir, was mir da alles angeboten wurde, ich hätte viele Tiere am liebsten nur aus Mitleid gekauft. Wieviele Verkaufszüchter mir Tiere angeboten haben die (Achtung Zitat) "keine Winterruhe halten müssen" oder wer weiß was für ein Futter brauchen. Tiere für 50 oder 60 Euro hätte ich haben können. Mengenrabatte waren wichtiger als Haltungsfragen usw. . Es gab nur fünf Antworten die für mich annähernd in Frage kamen. Aus denen haben sich drei raus kristalisiert. Und die Tiere dieser beiden Züchter sind es letztenlich geworden. Die Tiere vom dritten Züchter hätte ich auch genommen, lag aber von der Strecke her, in einer ganz anderen Richtung. Und damals dachte ich ja noch, ich hole alle Tiere an einem Tag ab. Gerade das Thema Herpes steht bei mir immer bei einer Anschaffung ganz oben auf der Liste. Ausschluss von möglichen Gefahren durch viel Fragen und Eindrücke ist meine Devise,
Nochmals danke für deine Antwort und freundliche Grüße, Melkor
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sascha
hat sich eingenistet

Dabei seit: 24.02.2007
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Arten: Pflanzenfresser
Wohnort: Sonnenland

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Verfasst am:
18.03.2007, 10:36 (Kein Titel) |
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Hallo Melkor,
ich habe Gerhard nur entsprechend erwähnt, weil ich ihn und seine Haltungsbedingungen kenne, zur anderen Züchterin kann ich nichts sagen, aber so wie du schreibst, sieht mir dein Auswahlverfahren nach einem vernünftigen Weg aus.
Mir ist es persönlich egal, wer eine Webseite hat oder nicht, auch wird niemandem Unrecht getan, nur weil man andere Züchter hervorhebt.
Wenn du aber bei beiden Züchtern ein sicheres Gefühl hast, dann solltest Du auch die Sicherheit besitzen, alle Tiere gleich von Beginn an zusammenzusetzen.
Von einigen Personen, darunter VINKE und WEGEHAUPT, wird ja auch behauptet, dass es besser wäre, Jungtiere so früh wie möglich zu gruppieren, damit die Tiere zusammen aufwachsen und die Chance damit erhöht wird, dass sich die Tiere auch im adulten Status gut vertragen.
Darf ich fragen, warum du grundsätzlich nur Tiere aus NZ 2006 kaufst, und wieso gleich 6 Tiere?
_________________ Viele Grüße,
Sascha
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Kröte
Forenlegende


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 2900

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Verfasst am:
18.03.2007, 11:24 (Kein Titel) |
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« sascha » hat folgendes geschrieben:
Darf ich fragen, warum du grundsätzlich nur Tiere aus NZ 2006 kaufst, und wieso gleich 6 Tiere?
Hallo Melkor,
die gleiche Frage wie sie Dir Sascha gestellt hat, stellt sich auch mir.
Sind die vier Tiere von Gerhard Eger von verschiedenen Elterntieren?
Was machst Du mit den sechs Tieren, wenn sich herausstellt das es hauptsächlich Männchen sind?
Gruß
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Melkor
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Name: Ralf
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Verfasst am:
18.03.2007, 13:40 (Kein Titel) |
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Hallo ihr beiden,
natürlich darf man mir Fragen stellen .
Warum ich nur Tiere von 2006 ausgewählt habe ist leicht zu beantworten. Ich wollte Tiere von einem Jahrgang haben. Da semiadulte Marginatas oder gar adulte Marginatas unbezahlbar sind, habe ich mich letztendlich für die Jungtiere entschieden. Zudem lerne ich gerade eine neue Art von Landschildkröten kennen. Und gerde bei Jungtieren kann man vieles über Verhalten dieser Art lernen und erfahren.
In der letzten Woche zum Beispiel habe ich es so entfunden, dass Marginatas wesentlich "mutiger" sind, bzw. sich einfach offener bewegen, als z.B. meine damals noch jungen Boettgeris.
Die Schildkrötenart Testudo Marginata wollte ich ursprünglich schon zu Beginn meiner noch jungen Schildkrötenhalterlaufbahn haben. Aber zahlreiche erfahrene Halter rieten mir damals davon ab. Heute denke ich, solte ich diese Schildkrötenart mit allen ihren Besonderheiten halten können.
Die Anzahl der Tiere hatte ich ursprünglich auf Drei gesetzt (siehe auch die schon erwähnte Anzeige). Doch als ich damals nach den ersten Antworten und Angeboten mir die drei Tiere der Villa Testudo ausgesucht hatte, kamen noch zwei Nachzügler mit Angeboten, die ich nicht ignorieren konnte. Die vier Tiere von der Villa Testudo sind deshalb später Vier geworden, da ein bereits ausgewähltes Tier hinterher nur noch ein ausgebildetes Auge hatte. Dieses Tier habe ich von Gerhard geschenkt bekommen. Ein Ersatztier habe ich mir dann dennoch ausgewählt um Jungtiere von drei verschiedenen Muttertieren zu haben. Jetzt ist mein Babygehege so groß (2x2 Meter) dass ich gemütlich in den ersten zwei, drei Jahren auch mehr Jungtiere unterbringen kann. Es war mir auch wichtig, noch blutsfremde Tiere zu bekommen. Also suchte ich mir bei Claudia (so heißt die Züchterin) zwei weitere Jungtiere aus. So dass ich dann eigentlich fünf kleine Breitrandschildkröten halten wollte. Die Sache mit dem nicht ausgebildeten Auge zeigte sich ja erst kurz vor der Abhohlung. Wenn es sechs Männchen werden, habe ich keine Probleme damit auch sechs Männchen zu halten (Verträglichkeit vorraus gesetzt) Der Platz für das heran wachsende Marginatagehege ist von jetzt 4m² auf maximal 500m² ausbaubar. Ich denke, da sollte genügend Platz sein um ggf. auch ein zweites oder drittes Gehege zu errichten.
Sollte sich eine Mischgruppe aus Männchen und Weibchen entwickeln, muss ich sehen, wie sich die Gruppe entwickelt und wie viele männliche und weibliche Tiere sich entwickeln. Ich verschließe aber auch nicht die Augen vor etwaigen späteren Verkäufen oder kostenlosen Abgaben an Fürsorglichen Haltern. Gerade bei der Haltung von Landschildkröten ist vieles nicht vorher sehbar. (Geschlechterverteilung, Verträglichkeit einzelner Tiere, wieviele Tiere vielleicht noch dazu kommen - nach einer Quarantäne)
Von mir zum jetzigen Zeitpunkt geplant ist folgendes Scenario: Sechs junge Breitrandschildkröten von vier verschiedenen Muttertieren. Ausgebrütet bei einen Temperatur von 32,5 Grad. Im optimalsten Fall sechs Weibchen möglich. Ist das der Fall, wird ein Männchen dazu gekauft und alles ist super (Träumerei)
Sollte die Überzahl Weibchen werden und nur ein kleiner Teil Männchen muss man sehen, von welchen Elternteilen die Tiere abstammen und ob sie in einer oder ggf zwei Gruppen aufgeteilt werden und mit weiteren Tieren aufgestockt werden. Angestrebt ist eine 1.3 bis 1.5 Gruppe Marginatas. Vielleicht werden es aber auch zwei 1.3 Gruppen.
Auch wenn es für viele ein Tabuthema ist, man darf auch nie einen möglichen unvorhersehbaren Todesfall durch Unfall oder Krankheit ausschließen. Und deshalb habe ich auch eine größere Gruppe gewählt um spätere Zukäufer später vielleicht vermeiden zu können...
Genau so bin auch bei meinen Testudo hermanni boettgeris verfahren, wobei ich jetzt noch ein Männchen zum Frühjahr hin abgeben werde (kommt zu einer 0.4 Gruppe Testudo hermanni boettgeri.). Zwei weitere Weibchen waren zwar für dieses Frühjahr in Quarantäne geplant, aber eben da ist jetzt beim Züchter der Herpesvirus erkannt worden und somit hat sich diese Übernahme erübrigt und die Suche muss fort gesetzt werden. So sind es dann erstmal weiterhin nur 2.2 (saisonal Geschlechter getrennt von einander).
Ich hoffe, ich konnte weiter helfen. Freuzndliche Grüße,
Melkor
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Kröte
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Verfasst am:
18.03.2007, 14:05 (Kein Titel) |
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Hallo Melkor,
Deine Schildkrötenplanung ist gut durchdacht.
Das Für und wieder beim Kauf vieler Schlüpflinge wurde berücksichtigt
Ich denke, dann wirst Du auch bei der Entscheidung ob Quarantäne oder nicht das richtige Händchen haben.
Viel Spaß mit den Kleinen!
Gruß
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