Alter: 53
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Verfasst am:
05.07.2009, 21:59 (Kein Titel)
N'Abend!
Auf den Fotos erkennt man, wie unterschiedlich die Ausprägung der schwarzen Anteile bei Schildkröten aus ein und demselben Gelege sein kann. Die Tiere sind unter identischen Bedingungen zusammen aufgewachsen. Dem Tier unten rechts (NZ 2004) wollte Gerhard W. auch schon mal eine Hypermelanose andichten.
Ich weiß nicht so recht, was ich von seiner Theorie halten soll, allerdings habe ich den Artikel auch noch nicht gelesen, da ich die "Schildkröten im Focus" erst seit 2007 abonniert habe.
Ich habe allerdings den Eindruck, dass dunkle Tiere etwas eher zur Höckerbildung neigen als helle. Bei meinen ist es jedenfalls so. Zufall? oder habt ihr das auch schon festgestellt? Bringt man vielleicht deshalb Färbung und Haltung in Zusammenhang?
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Verfasst am:
06.07.2009, 07:38 (Kein Titel)
« Kröte » hat folgendes geschrieben:
Eines meiner Weibchen Testudo hermanni boettgeri (ich halte es seit 37 Jahre nur im Freiland) hat eine fast schwarze Panzerfärbung (Rücken u. Bauchpanzer).
Hallo,
.... und unsere Testudo hermanni boettgeri weibl., die wir seit ca. 31 Jahren fast ausschließlich im Garten halten, ist ganz hell, der Bauchpanzer hat so gut wie keine Färbung. Und die Nachzuchten von eben dieser Schildkröte sind von sehr dunkel bis recht hell und wurden "gelegeweise" zusammen gehalten.
ob dunkel oder hell - das ist wohl in den Genen angelegt.
Hallo Gunda,
richtig.
Eines meiner Weibchen Testudo hermanni boettgeri (ich halte es seit 37 Jahre nur im Freiland) hat eine fast schwarze Panzerfärbung (Rücken u. Bauchpanzer).
Sicherlich spielt auch das Herkunftsgebiet der Tiere hierbei eine Rolle.
Meine Antwort bezog sich auf die Aussage von Ines,
« chuecha » hat folgendes geschrieben:
Terrarientiere bzw. Schildkröten, die dunkel gehalten wurden haben meist auch eine dunkle Panzerfärbung.
Deshalb habe ich das Beispiel mit dem fast schwarz gefärbten Tier, das nur im Freiland gehalten wurde, angebracht.
Natürlich gibt es auch ganz hell gefärbte Tiere, die nicht aus Terrarienhaltung stammen.
Gruß _________________ Wer nicht fähig ist, eine Lösung zu finden, ist auch nicht würdig, ein Problem zu haben.
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Verfasst am:
06.07.2009, 14:53 (Kein Titel)
Hallo Kröte,
ich habe das auch nicht persönlich genommen oder als Kritik verstanden. Ich wundere mich ja selbst, warum unser "Bobby" (wbl.) so hell ist und das Männchen so sehr dunkel. Beide leben zusammen, und ihre Kinder sind sehr unterschiedlich bei gleicher gemeinsamer Haltung. Es ist schon interessant.
Ich habe allerdings den Eindruck, dass dunkle Tiere etwas eher zur Höckerbildung neigen als helle.
Den Eindruck habe ich nicht. Ich habe eine recht dunkel gefärbte Testudo hermanni boettgeri Dame, sie ist (obwohl sie damals noch falsch gehalten wurde) glatt wie ein Babypopo. Sie sieht fast aus, wie ein Wildfang. Und das ihre Nachzuchten sind auch so glatt. Da muss man schon viel aufführen, um ihre Nachkömmlinge höckrig zu bekommen. Eine andere (auch eher Dunkel) neigt eher zu Höckerbildung. Sie wuchs genau so auf, wie meine Carlie, ist aber nicht so toll glatt. Bei der Aufzucht ihrer Kinder darf ich mir keine Fehler erlauben.
Interessant finde ich aber, dass deine Zwei unterschiedlichen Tieren ja von einer Mutter stammen.
Da gibts noch viel zum Forschen
lg
christine
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Verfasst am:
06.07.2009, 18:44 (Kein Titel)
« Kröte » hat folgendes geschrieben:
vielleicht hatten sie nicht den gleichen Vater
Hallo,
können SK aus einem Gelege von unterschiedlichen Vätern befruchtet worden sein?
Ich habe zwar auch schon gelesen, daß die Spermien mehrere Jahre im SK-Körper lebensfähig bleiben, damit wäre es ja möglich, daß im SK-Weibchen ein Cocktail aus unterschiedlichen Papateilen lagert, aber so richtig vorstellen, kann ich mir das nicht.
Es würde mich aber wirklich sehr interessieren. _________________ LG Ina
"Leben kann man nur vorwärts, Verstehen kann man es nur rückwärts."
Schildkrötenweibchen sind in der Lage Sperma auf längere Zeit (einige Jahre) zu speichern und verpaaren sich (wenn vorhanden) mit mehreren Männchen.
So ist es sicher auch möglich, das Sperma von mehreren Männchen für die Befruchtung eines Geleges in Frage kommt.
Bei Hunden z. b. ist das auch möglich.
Ich denke die Natur hat das so eingerichtet, weil in der Paarungszeit im Haitat der SK nicht immer ein geschlechtsreifes Männchen in der Nähe ist.
Gruß _________________ Wer nicht fähig ist, eine Lösung zu finden, ist auch nicht würdig, ein Problem zu haben.
unsere kleine Lotta (NZ2007) ist recht dunkel und wächst sehr glatt (ist aber auch nicht ganz so verfressen). Hoffe man kann es auf den Fotos erkennen.
Vielleicht melden sich ja noch andere Schildihalter zu diesem Thema.
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Verfasst am:
06.07.2009, 20:29 (Kein Titel)
« Kröte » hat folgendes geschrieben:
Bei Hunden z. b. ist das auch möglich.
Ist schon Wahnsinn, was es alles noch zu entdecken gibt. Bei den Wechselwarmen kann ich mir das irgendwie noch vorstellen, weil da ja auch die Stoffwechselvorgänge sehr viel langsamer ablaufen.
Aber beim Hund dachte ich, das daß ähnlich wie beim Menschen funktioniert.
"Ich weiß also, daß ich nichts weiß." Frei nach dem guten alten Sokrates.
_________________ LG Ina
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Verfasst am:
06.07.2009, 21:09 (Kein Titel)
Hallo,
auch wenn ich es natürlich nicht beweisen kann, so bin ich mir sicher, dass ich schon einige male bei Gelegen bei Testudo hermanni boettgeri Babies eines Geleges hatte, wo nicht nur eines der Männer beteiligt war. Andernfalls müsste in den Genen der Mutter das olivfarben und der fast schwarze Bauchpanzer verankert sein. Da tippe ich eher auf einen der Männer, der so ausschaut. Die anderen Babies waren von der Färbung eher so wie die Mutter und ein anders Männchen (eher gelblicher, heller und die schwarzen Flecken auf dem Bauchpanzer).
LG
MM