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mags
schreibt gerne mal

Name: Kerstin
Alter: 39
Dabei seit: 21.06.2006
Beiträge: 58
Wohnort: Baden-Württemberg

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Verfasst am:
24.04.2007, 18:30 Eier nicht ausbrüten |
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Hallo zusammen,
habe vor, dieses Jahr die Eier nicht auszubrüten. Gunda, du hast geschrieben, dass du das auch nicht machen möchtest (aus dem selben Grund).
Was macht ihr also damit? Ist es besser, sie gleich auszugraben und zu öffnen, damit sich erst gar nichts entwickeln kann? Halte ich für die am vertretbarste Lösung, obwohl es mich wahrscheinlich ziemliche Überwindung kosten wird.
Sie drin zu lassen und damit zu riskieren,sie evtl. inmitten des Entwicklungsprozesses absterben zu lassen finde ich eine etwas grausame Vorstellung. Andererseits fände ich es auch spannend, zu sehen, ob sich etwas tut ohne Brutapparat.
Bin gespannt auf eure Antworten
Grüße
mags.
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Kröte
Forenlegende


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 3045

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Verfasst am:
24.04.2007, 19:23 (Kein Titel) |
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Hallo Kerstin,
wenn Du die Eier nicht brüten möchtest, würde ich das Gelege gleich ausräumen und die Eier vernichten.
Wenn wir einen tollen Sommer bekommen ist die Chance auf Naturbruten groß.
Du könntest auch ein Ei in der Grube belassen um zu sehen, ob was draus wird.
Ich habe in diesem Jahr auch ein Gelege da belassen, wo es gelegt wurde.
Gruß Kröte
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gunda
Moderation


Name: Gunda
Alter: 51
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 1219
Arten: Thb
Wohnort: bei Hannover

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Verfasst am:
24.04.2007, 19:29 (Kein Titel) |
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Hallo mags,
Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Auch letzten Sommer habe ich nicht alle Gelege aus der Erde geholt, weil es einfach zu viele waren. Da wir im August eine kalte Phase hatten, sind daraus auch keine Jungen geschlüpft. Ganz wohl war mir nicht bei dem Gedanken, dass die Eier wohl abgestorben sind. Andererseits: Es waren EIER, und keine Jungtiere, und sie standen ganz am Anfang ihrer Entwicklung, als es kalt wurde. Daher konnte ich es mit meinem Gewissen vereinbaren.
Ich werde dieses Jahr die Eier gleich nach der Ablage entnehmen - sofern sich die Weibchen beim Legen erwischen lassen.
Zu bedenken ist außerdem, dass bei Naturbruten - wenn es denn klappt - wahrscheinlich in erster Linie Männchen schlüpfen. Brauchen wir noch mehr Testudo hermanni boettgeri-Männchen?
Soweit meine Gedanken dazu.
Grüße, Gunda
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mags
schreibt gerne mal

Name: Kerstin
Alter: 39
Dabei seit: 21.06.2006
Beiträge: 58
Wohnort: Baden-Württemberg

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Verfasst am:
25.04.2007, 14:23 (Kein Titel) |
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Hallo Kröte,hallo Gunda,
diese Gedanken waren eben auch meine. Also werde ich die Eier wohl gleich ausgraben und öffnen.
Ich sehe es ganz am Anfang auch eher als Ei an,zwar befruchtet, aber es sind Zellen. Später find ich es schon schwieriger.
Danke für eure Meinungen.
LG
mags
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mags
schreibt gerne mal

Name: Kerstin
Alter: 39
Dabei seit: 21.06.2006
Beiträge: 58
Wohnort: Baden-Württemberg

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Verfasst am:
25.04.2007, 14:32 (Kein Titel) |
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Hallo Kröte,hallo Gunda,
diese Gedanken waren eben auch meine. Also werde ich die Eier wohl gleich ausgraben und öffnen.
Ich sehe es ganz am Anfang auch eher als Ei an,zwar befruchtet, aber es sind Zellen. Später find ich es schon schwieriger.
Danke für eure Meinungen.
LG
mags
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Schildifan-ina
Stammschreiber


Name: Nina
Alter: 21
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 308
Arten: Testudo hermanni boettgeri & Testudo marginata
Wohnort: Bergisches Land

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Verfasst am:
26.04.2007, 12:07 (Kein Titel) |
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Hallo zusammen,
darf ich fragen warum ihr die Eier nicht ausbrüten wollt?
Ich habe das auch schon von einem meiner Züchter gehört.
Habt ihr einfach zu viele Jungtiere und wisst nicht wohin?
Ich kann mir gut vorstellen, dass es schwierig ist jedes Jahr wieder geeignete Besitzer zu finden die den Tieren das bieten können was sie wirklich brauchen.
Mich als Besitzer von Männchen oder noch nicht geschlechtsreifen Tieren würde es natürlich schon interessieren wenigstens einmal Jungtiere auszubrüten, aber die Gefahr nicht genügend geeignete Besitzer zu finden macht auch mir Sorgen.
Gruß, Nina
_________________ Schaut doch mal vorbei:
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DFfidmenoxx
Gast
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Verfasst am:
27.04.2007, 14:21 (Kein Titel) |
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ich habe dazu auch eine frage ich habe mal ein Buch gelesen wo der Autor schrieb das es das ziel eines jaden Schildkröten besitzer sein solte nachzuchten zu habe .....ist das wirklich so ? den bei vielen anderen arten von tieren ist es ja immer ein heikles thema...aber ich denke es liegt daran das es diese tiere auch in überschuss gibt und eine Schildkröte eine aussterbende tierart ist oder???
Gruß Jacky
stell mir das toll vor zu sehen wie die süßen so aus ihren eiern krabbeln...
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Kröte
Forenlegende


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 3045

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Verfasst am:
27.04.2007, 15:52 (Kein Titel) |
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Hallo Jacky,
das Ziel sollte sein die Eier so zu bebrüten, dass möglichst nur weibliche Tiere schlüpfen.
Der „Männerüberschuss“ kommt daher, weil man für eine gut funktionierende Gruppe nur ein Männchen aber viele Weibchen benötigt.
Viele Züchter brüten die Eier zu kühl und ihnen ist egal was die Tiere für ein Geschlecht haben, meist verkaufen sie die Schildkröten bevor man das Geschlecht bestimmen kann.
Das Problem mit einem Männerüberschuss haben dann die neuen Halter.
Auch sollte man nur mit Schildkröten der gleichen Unter-Art züchten, damit die Arten nicht vermischt werden, aber nicht jeder Züchter weiß welche Art er hält. (leider!).
Zudem sollte man seine Nachzuchten nur an ausgewählte neue Halter abgeben, die den Tieren ein artgerechtes Leben ermöglichen.
Auf Teufel komm raus züchten ist nicht Sinn der Sache, man sollte sich schon seiner Verantwortung den Tieren gegenüber bewusst sein.
Du hast recht, es ist toll, wenn aus den Eiern was schlüpft!
Gruß
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mags
schreibt gerne mal

Name: Kerstin
Alter: 39
Dabei seit: 21.06.2006
Beiträge: 58
Wohnort: Baden-Württemberg

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Verfasst am:
28.04.2007, 08:35 (Kein Titel) |
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Hallo,
also eigentlich bin ich kein Züchter, es hat sich so ergeben, dass wir zu einem legefähigen Weibchen kamen und nun fällt es mir einfach schwer, die Tiere abzugeben.
Wenn ich im Zoogeschäft bin und mir Schildihalter oder angehende über den Weg laufen, bekomme ich immer das Grausen, wenn ich sie diskutieren höre.
Ich hoffe, meine Tiere in 5-6 Jahren als große Gruppe zusammensetzen zu können, nicht um zu züchten, als Lebensgemeinschaft.Jetzt sind die adulten von den "Jugendlichen" getrennt, bis diese eine annehmbare Größe haben (Habe Bilder gemacht, werde unser Gehege demnächst einstellen)
Ich denke es ist schon wichtig, geschützte Arten zu züchten, um sie zu erhalten, aber nur um sie in Gefangenschaft dann durch irgendwelche Leute irgendwie durchzubringen?Da finde ich die Arbeit in den Wildgebieten wie Griechenland (z.B.aetos) etc. wichtiger und bewundernswerter und denke nicht, dass es Aufgabe eines Züchters in Deutschland ist.
Sicher, man kann eine Menge Geld damit machen, aber ich hatte noch nie etwas dafür übrig, mit Tieren Geschäften zu machen (was glücklicherweise in diesem Forum auch nicht der Fall ist).
Ich möchte einfach nicht noch mehr Tiere "produzieren",die dann evtl. kein schönes Leben haben. Und unser Weibchen legt nunmal,also stellte sich die Frage, was tun.
Ich hoffe, ich konnte meinen Standpunkt ein bißchen verständlich erklären.
LG mags
Übrigens:
Es ist fantastisch, dieses Wunder beobachten zu dürfen, wenn eine Kleine Schildi schlüpft und ich bin froh, dass ich das einmal erleben durfte.
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gunda
Moderation


Name: Gunda
Alter: 51
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 1219
Arten: Thb
Wohnort: bei Hannover

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Verfasst am:
28.04.2007, 10:26 (Kein Titel) |
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Ja, es ist wirklich ein kleines Wunder: Das Weibchen sucht eine Stelle zur Eiablage, platziert ihre Eier, scharrt die Grube wieder zu, und erst recht, wenn sich eine Baby-Schildkröte aus dem Ei pellt...
Früher dachte ich auch, ich helfe, eine aussterbende Art zu erhalten, wenn ich möglichst alle Eier ausbrüte. Heute sehe ich das anders.
1. Zumindest für Testudo hermanni boettgeri gibt es jede Menge Züchter. Es werden jährlich in Deutschland 4000 Tiere oder mehr nachgezüchtet, Tendenz steigend.
2. Um alle Jungtiere aufzuziehen (bei 5 Weibchen kommt einiges zusammen) braucht man mehrere Frühbeete, viel Platz und für die Übergangszeit viel Technik. Wer hat das schon?
3. Käufer zu finden ist kein Problem. Die wenigsten sind aber bereit, sich mit ihrer Haltung und ihren Bedürfnisse intensiv auseinanderzusetzen. Ca. 80% der Interessenten kommen daher als Käufer nicht in Frage.
4. Die Frage der Lokalformen: Zwar erhalte ich durch Nachzuchten die Art, aber käme diese Form tatsächlich so in der Natur vor? Wer weiß schon genau, wo seine Schildkröten beheimatet sind?
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Schildifan-ina
Stammschreiber


Name: Nina
Alter: 21
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 308
Arten: Testudo hermanni boettgeri & Testudo marginata
Wohnort: Bergisches Land

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Verfasst am:
28.04.2007, 14:33 (Kein Titel) |
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Danke Gunda,
vor allem deinen 3. Punkt kann ich sehr gut nachvollziehen.
Es ist einfch schrecklich wie viele Halter sich eine Schildkröte kaufen wollen, aber icht über die Haltung informiert sind.
Ich glaube ich könnte die Tiere da nicht guten Gewissens verkaufen.
Ich denke übrigens auch, dass es zur Arterhaltung wichtiger ist die Nachzucht in den natürlichen Lebensräumen zu unterstützen.
Was bringt es beispielsweise der Griechischen Landschildkröte, wenn sie zwar nicht ausgestorben ist, aber nicht mehr in der Wildnis vorkommt?! Das ist doch auch eine Art aussterben.
Darum werde ich im Sommer 6 lange Wochen in Griechenland bei Bernd Pitzer helfen. Bin schon richtig gespannt was mich dort erwartet und ob ich meine Sichtweisen zum ein oder anderen Thema vielleicht noch ändern werde.
Gruß, Nina
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Anja34
noch am schnuppern


Name: Anja
Dabei seit: 01.01.2007
Beiträge: 45
Arten: Testudo hermanni hermanni
Wohnort: Bad Kreuznach

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Verfasst am:
28.04.2007, 18:58 (Kein Titel) |
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Hallo,
ich brüte meine Schildkröteneier aus weil ich eine
eher seltene Art habe. (Testudo hermanni hermanni)
Bisher hatte ich zum Glück keine Probleme meine
"2 handvoll" Schildkröten an gute Halter zu vermitteln.
Falls das irgendwann nicht mehr klappt werde ich auch
keine mehr ausbrüten.
Gruß,
Anja
_________________ Alles über meine Schildkröten:
http://schildkroetenhomepage.de.tl/
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