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gunda
Moderation


Name: Gunda
Alter: 51
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 1218
Arten: Thb
Wohnort: bei Hannover

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Verfasst am:
13.10.2008, 13:14 (Kein Titel) |
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Hallo Stock,
Meinst du mit "zu lange" länger als im Habitat? Oder meinst du, dass bei einer 5-monatigen Starre gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten? Wenn ja, welche könnten das sein?
Grüße,
Gunda
_________________ Hier könnt ihr uns besuchen: www.testudoland.npage.de
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Christine1961
hat sich eingenistet

Name: Christine
Alter: 47
Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 149
Arten: testudo hermanni boettgeri und testudo kleinmanni
Wohnort: Wien-Aspern

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Verfasst am:
13.10.2008, 15:21 (Kein Titel) |
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Hallo!
Ich möchte da jetzt wirklich nicht oberg`scheit wirken, aber ich habe beides probiert und es ist tatsächlich ein Unterschied.
Die Tiere, die eine lange Starre halten dürfen sind natürlich ein bisschen kleiner, aber sehr viel kräftiger gefärbt, ihr Panzer ist glatter und wölbt sich schöner. Trotz allen Lampen und Kalzium hatte ich immer wieder das Problem mit weichen Plastron bei meinen Nachzuchten. Erst wenn sie raus ins Freie durften wurden sie fester. Dieses Problem gibt es bei lange starrenden Tieren überhaupt nicht.
Wenn ich mir diese Tiere vorher in ein Übergangstrrarium setze, ist die ganze Wintervorbereitung so kompliziert und man kann so viele Fehler machen, dass es eher umgekehrt sein sollte, da ist aber wieder das Problem mit dem Futter. Der Wiedenkräutertisch ist noch nicht so vielfältig gedeckt.
Ich schaue mir immer gerne das Wetter in Griechenland an http://www.wetteronline.de/Griechenland.htm und da kann ich mir gut vorstellen, was unsere wildlebenden Kumpels gerade vorhaben.
Lg
christine
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stock
Stammschreiber

Name: M. L. Voss
Dabei seit: 06.02.2008
Beiträge: 329
Wohnort: Berg.-Land

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Verfasst am:
13.10.2008, 17:04 (Kein Titel) |
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Ich meine mit zu lange, länger als im Habitat. Gesundheitlich meine ich auch, da für meinen Dafürhalten der durch evolutionsgegebene Biorhythmus gestört wird.Die Tiere haben sich den Temperaturen, Wetter und den anderen Gegebenheiten in ihrem Habitat über zigtausende Jahren angepaßt. Jetzt kommt der Mensch zerrt sie in ein Gebiet, daß von den Temperaturen, Wetter, Sonneneinstrahlung usw. nicht mit ihrem angepaßten Habitat übereinstimmt und verlangt von ihnen damit klar zu kommen bzw, daß sie sich schneller anpaasen als in ihre Heimat. Die lange Winterruhe wird von vielen Halter liebend gern gemacht, einmal in der Hoffnung, daß die verbliebene Wachzeit besser mit den Gegebenheiten in dem Habitat übereinstimmen und zweitens der einfacheren Pflege halber. Tiere, die starren braucht man (wie man hier im bergischen Land sagt) nicht zu pöngeln.Die Tiere kommen nunmal nicht ohne Grund hier bei uns normal nicht vor und benötigen deshalb auch eine besondere Pflege, damit sie hier gut überleben. Ich weiß, daß meine Meinung eingen nicht passen wird, aber ich habe Rückrat genug dazu zu stehen.
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Kröte
Forenlegende


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 3042

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Verfasst am:
13.10.2008, 17:19 (Kein Titel) |
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« Kröte » hat folgendes geschrieben:
In der Natur ( Habitat) werden die SK durch noch höhere Temperaturen im Herbst später in die Starre gehen und auch früher wieder erwachen, als die hier gehaltenen SK.
« Kröte » hat folgendes geschrieben:
wie auch hier im Forum zu lesen ist, sind schon einige SK seit September verbuddelt, im Habitat gehen die Tiere später in die Winterstarre.Es ist also ratsam die SK durch zuheizen länger "wach" zu halten. In den Biotopen buddeln sich die SK zum Teil schon wieder im Februar bei guten Temperaturverhältnissen aus, bei uns wird es März.
Hier in D halten die Tiere zum Teil 6 Monate Winterstarre (Oktober- März), meiner Meinung nach zu lange.
Hallo Stock,
aus diesem Grund beheize ich mein Gewächshaus um die Starre nach Möglichkeit nach hinten (bis November) zu verschieben.
Wenn die Tiere dann Mitte März wieder auftauchen, haben sie 4,5 Monate Winterstarre gehalten.
Gruß Kröte
_________________ Lesen gefährdet die Dummheit
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stock
Stammschreiber

Name: M. L. Voss
Dabei seit: 06.02.2008
Beiträge: 329
Wohnort: Berg.-Land

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Verfasst am:
13.10.2008, 17:27 (Kein Titel) |
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Ich halte es auch für sinnvoller die Tiere in entsprechende eingerichtete Terrarien, Frühbeete, Wintergärten oder gar Treibhäuser für dioe Übergangszeit zu halten, als sie mit nassen Nasen in einen feuchten kühlen Garten zu lassen oder wie bereits erwähnt , vorzeitig und lange in Kühlschrank oder Keller zu stecken. @Kröte: Wir sind uns also gewissermassen einig, nur die Dauer variert noch ein wenig. .
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