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Nachricht |
Dennis
frisch reingeschneit

Name: Dennis
Alter: 25
Dabei seit: 12.05.2008
Beiträge: 6

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Verfasst am:
13.06.2008, 09:43 Das Problem mit dem Futter |
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Hallo zusammen,
habe immer wieder das gleiche Problem:
Wenn meine beiden LS richtig aktiv werden und durchs Gehege flitzen, fressen sie relativ schnell das halbe Gehege leer was Löwenzahn usw angeht.
Habe noch einige Pflanzen eingepflanzt an denen sie auch rumfuttern (nicht giftige, habe mich vorher ausführlich hier informiert).
Nun finde ich es relativ schwierig an für die Tiere fressbare Wildkräuter zu kommen, z.B. Gärtnereien, da diese ja auch nicht wirklich gängig sind.
Habe auch einige Kräuter selbst angepflanzt, jedoch dauert es ja auch immer seine Zeit bis diese soweit sind und verfüttert/ eingepflanzt werden können sodass manchmal ein Leerlauf entsteht.
So ganz ohne Kenntnisse finde ich es auch schwer Kräuter/ Pflanzen in "freier Wildbahn" zu erkennen, da ja nicht jeder die einzelnen Pflanzen kennt, bzw. von evtl. giftigen Verwandten unterscheiden kann.
Hoffe ihr versteht was ich meine
Hat jemand auch solche Probleme, bzw. wo kann man "fertige" fütterbare Pflanzen kaufen/bestellen?
Danke für eure Unterstützung.
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marion
schreibt gerne mal

Name: Marion
Dabei seit: 21.06.2006
Beiträge: 96

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Verfasst am:
13.06.2008, 10:25 (Kein Titel) |
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Hallo Dennis,
diese Frage ist mit einem einzigen Wort beantwortbar: Nirgends
Warum?
Wildkräuter sind eben extrem standorttreu (schon allein aufgrund ihrer Verwurzelung sind sie auf natürlichem Weg nicht umzugsfähig, das geht nur über die Samenverteilung über die nächste Generation) und quittieren einen Umzug schlimmstenfalls mit dem Tod. Sie sind eben nicht wie man denken mag "Unkraut, das nicht vergeht", sondern sensible Gewächse. Das Wurzelwerk ist hier das Problem. Denken wir grad mal an den Löwenzahn, was hat der im Erdreich für lange Wurzeln … steckt man den in einen Topf, dann bliebt er mickrig klein. Will man ihn aus dem Topf ins Freiland umsetzen oder sticht man ihn irgendwo aus um ihn zu "versetzen", dann brechen viele Wurzeln ab. Wird die Hauptwurzel (das ist in diesem Fall eine sogenannte Pfahlwurzel) gekappt, dann war es das für die Pflanze (zumindest für den oberen Teil, aus der verbleibenden Restwurzel kann sich eine neue Pflanze bilden, deswegen werden viele Wildkräuter achtlos "Unkraut" genannt, weil sie sich, regenerieren können).
Auch wenn es möglich wäre, wären die Pflanzen als Futter zu teuer, weil sie genauso schnell wie die bereits vorhandenen abgefressen werden.
Warum sollten sie teuer sein, handelt es sich doch dabei nicht um Zuchtformen, sondern um "Unkraut"?
Ganz einfach, egal ob in einer Gärtnerei Zimmerpflanzen, Kakteen, Palmen oder eben Wildkräuter angezogen werden, die Töpfe nehmen einen gewissen Platz ein, gegossen werden muss täglich und sowohl Arbeitszeit als auch Investitionen sind für alle Pflanzen gleich hoch. Demenstsprechend haben die dann auch ihren Preis. Ebenso ist es egal, ob Kakteen oder Wildkräuter gezogen werden, niemand will Pflanzen kaufen, die mit Läusen behaftet sind oder andere Schädlinge bzw. Pilze oder Krankheiten haben. Was müsste also gemacht werden, dass der Kunde keinen Grund zur Reklamation hat? Richtig - spritzen gegen genau diese eventuellen "Reklamationsgründe". Und da beisst sich die Schlange dann endgültig in den Schwanz, denn genau das wollen wir nicht in der Fütterung drin haben.
Ergo - Selbst ist der Mann (und die Frau) wenn es um gesunde Fütterung unserer Tiere geht. Das sind wir selbst gefordert, das gibt es nicht abgepackt (und wenn es das gäbe wäre ich persönlich vorsichtig, Gründe siehe oben).
Du kannst aber trotzdem hergehen und dir in Mörtelwannen Pflanzen heranziehen (also außerhalb der Gehege), es müssen aber Gefäße sein, die ein hohes Substrat zulassen, sonst werden die Pflanzen nur niedrig bleiben, was aber dem Futterwert keine negative Auswirkung entgegen bringt, nur brauchst du dann eben mehr Pflanzen um die selbe Masse zu haben wie bei einer normal gewachsenen Pflanze, die nach unten weg wachsen kann wie sie will (und muss).
Um Wildkräuter "kennenzulernen" kannst du dich bei verschiedenen Institutionen (NABU, Naturfreunde etc.) nach sogenannten Kräuterwanderungen erkunden, da lernst du dann einige Pflanzen der Umgebung kennen und vor Ort zu bestimmen, klar werden diese Führungen nicht speziell für Tierhalter sein, aber du kennst anschließend die vorgestellten Pflanzen und wenn was dabei ist, was dir "suspekt" erscheint, kannst du ja hier nachfragen, ob die Pflanze geeignet wäre :-)
_________________ Viele Grüße
Marion
www.schildifutter.de
www.chelonia.de
www.geochelone.de
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Niolein
schreibt gerne mal

Name: Nicola Pfenning
Alter: 20
Dabei seit: 02.05.2008
Beiträge: 69
Arten: Testudo Hermanni
Wohnort: Adendorf, bei Lüneburg

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Verfasst am:
13.06.2008, 13:26 (Kein Titel) |
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Hallo Dennis,
Schau doch mal bei www.schildifutter.de und guck dir die geeigneten Futterpflanzen genau an. Dann gehst du mal spazieren und suchst nebenbei wenn du dir bei etwas nicht genau sicher bist kannst du immernoch Fotos machen und hier reinstellen. So habe ich das auch gemacht. Irgendwann hat man dann den Dreh raus mit den Pflanzen
Liebe Grüße Nicola
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