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Marcel

nicht wegzudenken


Name: Rückborn
Alter: 21
Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 774
Arten: Testudo hermanni boettgeri (Griechische Landschildkröte)
Wohnort: Lehrte

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Verfasst am:
25.03.2008, 12:13 Bruttemperatur Auswirkung auf das Geschlecht ??? |
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| Hallo,
also ich habe mal gehört das die Bruttemperatur Auswirkung auf das Geschlecht hat, also wenn die Temperatur wärmer ist dann wird es ein Weibchen und umgedreht. Stimmt das?
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Mit freundlichen Grüßen
Marcel
Das oberste Ziel bei der Vermehrung von Wildtieren ist,
diese so zu erhalten,
wie sie auch in der Natur vorkommen.
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gunda
Moderation


Name: Gunda
Alter: 51
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 1129
Arten: Thb
Wohnort: bei Hannover

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Verfasst am:
25.03.2008, 12:59 (Kein Titel) |
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Marcel

nicht wegzudenken


Name: Rückborn
Alter: 21
Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 774
Arten: Testudo hermanni boettgeri (Griechische Landschildkröte)
Wohnort: Lehrte

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Verfasst am:
25.03.2008, 13:12 (Kein Titel) |
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| Und in welchen bereich liegen die Temperaturen.
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Mit freundlichen Grüßen
Marcel
Das oberste Ziel bei der Vermehrung von Wildtieren ist,
diese so zu erhalten,
wie sie auch in der Natur vorkommen.
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gunda
Moderation


Name: Gunda
Alter: 51
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 1129
Arten: Thb
Wohnort: bei Hannover

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Verfasst am:
25.03.2008, 13:34 (Kein Titel) |
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So übern Daumen:
bis 28°C Bruttemperatur im ersten Drittel der Eizeitigung: nur Männchen
ab 33°C: nur Weibchen
Bei hohen Temperaturen soll auch die Zahl der Panzeranomalien und Missbildungen steigen. Ich brüte daher bei 31,5 - 32°C.
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Woelffchen
schreibt gerne mal


Dabei seit: 04.09.2007
Beiträge: 67
Arten: Testudo hermanni boettgeri

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Verfasst am:
25.03.2008, 13:37 (Kein Titel) |
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Hallo,
es ist tatsächlich so. Nur, je höher die Temperatur, desto eher gibt es auch die Panzerdeformationen. Das konnte ich nun selber mit eigenen Augen sehen. Ich denke nicht, dass jeder Züchter darauf aus sein sollte, nur Mädels zu brüten. Das könnte ganz schön schief gehen. Wenn meine Kröten soweit sind, dann glaube ich nicht, dass ich darauf so viel Wert legen würde.
Gruß Wölffchen
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Woelffchen
schreibt gerne mal


Dabei seit: 04.09.2007
Beiträge: 67
Arten: Testudo hermanni boettgeri

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Verfasst am:
25.03.2008, 13:39 (Kein Titel) |
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Ach,
da ist mir Gunda gleich zuvor gekommen. Sie hat ja auch keine "schiefen" Kröten und brütet demnach völlig richtig!
Gruß Wölffchen
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Kröte
Forenlegende


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 2700

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Verfasst am:
25.03.2008, 14:49 (Kein Titel) |
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Hallo,
nicht nur die Bruttemperatur beeinflusst das Geschlecht der Tiere, auch andere Faktoren spielen vermutlich eine Rolle.
Gruß
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jutta
Panzerknipser

Name: jutta
Dabei seit: 01.07.2006
Beiträge: 346

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Verfasst am:
25.03.2008, 14:50 (Kein Titel) |
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Hallo!
Leider weiss Niemand so genau, wie die Temperaturen nun wirklich sein müssen, um sagen zu können, männlichen oder weiblichen Nachwuchs zu produzieren. Das ist nämlich unterschiedlich nach Herkunftsgebiet der Elterntiere, Eier von Testudo hermanni boettgeri aus Südgriechenland brauchen höhere Temperaturen bei der Zeitigung genannt">Inkubation, als z.B. die der Tiere aus Bugarien. Zwischen den Gebieten liegen einige 200km in Nord-Südrichtung und auch einiges an Grad Celsius. Und da kaum Einer weiss, wo seine Tiere herkommen..... hilft nur ausprobieren. Und somit sind pauschale Aussagen, wie man sie immer wieder liest: "ab 31.5°C Weibchen" eben nicht richtig.
Die Fixierung des Geschlechts findet gegen Ende des 1.Drittels der Zeitigung genannt">Inkubation statt.
Grüsse- Jutta
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gunda
Moderation


Name: Gunda
Alter: 51
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 1129
Arten: Thb
Wohnort: bei Hannover

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Verfasst am:
25.03.2008, 16:51 (Kein Titel) |
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Stimmt, es gibt wohl wenig abgesicherte Erkenntnisse dazu. Relativ unumstritten ist inzwischen, dass die Scheiteltemperatur, also die Temperatur, bei der statistisch gesehen gleich viele Weibchen wie Männchen schlüpfen, bei Testudo hermanni boettgeri bei 31,5°C liegt.
Es gibt auch Wissenschaftler, die den Termin der Geschlechtsdifferenzierung im zweiten Inkubationsdrittel ansiedeln.
Jutta, dass das Herkunftsgebiet der Elterntere eine Rolle spielt, sagt einem der gesunde Menschenvertand, aber hat sich damit schon einmal jemand wissenschaftlich auseinandergesetzt? Es würde mich interessieren, mehr darüber zu lesen.
Woelffchen, hoffen wir, dass es Weibchen werden :-) Ich bin gespannt.
Grüße,
Gunda
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sandras9
hat sich eingenistet


Name: Sandra
Alter: 32
Dabei seit: 02.08.2006
Beiträge: 138
Arten: 0;0;5 T.h.b und 0;0;5 T.m
Wohnort: Soleuvre/Luxemburg

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Verfasst am:
25.03.2008, 18:18 (Kein Titel) |
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Hallo
wo ihr schon beim Thema seid, hätte ich da mal ne Frage. Was ist an dem Gerücht dran dass Schildis mit Panzeranomalie eher Weibchen sind als Männchen?
_________________ "Wer den Menschen kennt, lernt die Tiere lieben"
Sir Peter Ustinov
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jutta
Panzerknipser

Name: jutta
Dabei seit: 01.07.2006
Beiträge: 346

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Verfasst am:
25.03.2008, 18:37 (Kein Titel) |
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« gunda » hat folgendes geschrieben:
Relativ unumstritten ist inzwischen, dass die Scheiteltemperatur, also die Temperatur, bei der statistisch gesehen gleich viele Weibchen wie Männchen schlüpfen, bei Testudo hermanni boettgeri bei 31,5°C liegt.
Hallo!
Das stimmt eben so genau nicht, sondern ist abhängig vom Herkunftsgebiet und den demit verbundenen unterschiedlichen dort herrschenden Temperaturen.
« gunda » hat folgendes geschrieben:
Jutta, dass das Herkunftsgebiet der Elterntere eine Rolle spielt, sagt einem der gesunde Menschenvertand, aber hat sich damit schon einmal jemand wissenschaftlich auseinandergesetzt? Es würde mich interessieren, mehr darüber zu lesen.
In irgeneiner MARGINATA ist ein Bericht. Ich suche das gelegentlich mal raus.
Grüsse- Jutta
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jutta
Panzerknipser

Name: jutta
Dabei seit: 01.07.2006
Beiträge: 346

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Verfasst am:
25.03.2008, 18:39 (Kein Titel) |
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« sandras9 » hat folgendes geschrieben:
Was ist an dem Gerücht dran dass Schildis mit Panzeranomalie eher Weibchen sind als Männchen?
Hallo!
Auch männliche Tiere können Schilderanomalien haben. Das kann auch andere Ursachen haben, als die Bruttemperatur.
Grüsse- Jutta
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Kröte
Forenlegende


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 2700

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Verfasst am:
25.03.2008, 18:51 (Kein Titel) |
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Hallo Sandra,
ob Panzeranomalien nur durch eine zu hohe Bruttemperatur entstehen ist fraglich.
z. b. könnte das Durchleuchten der Eier, brüten nicht verbuddelter Eier, Luftfeuchtigkeit, Zustand des Weibchens o. andere Faktoren eine weitere Rolle für Panzeranomalien spielen.
Gruß Kröte
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sandras9
hat sich eingenistet


Name: Sandra
Alter: 32
Dabei seit: 02.08.2006
Beiträge: 138
Arten: 0;0;5 T.h.b und 0;0;5 T.m
Wohnort: Soleuvre/Luxemburg

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Verfasst am:
25.03.2008, 21:10 (Kein Titel) |
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Dank euch für die rasche Antworten. Ich hatte mal sowas gelesen und da ihr beim Thema ward wollte ich das mal sicher wissen.
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Sir Peter Ustinov
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Marcel

nicht wegzudenken


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Wohnort: Lehrte

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Verfasst am:
26.03.2008, 09:32 (Kein Titel) |
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Hallo,
ich danke euch allen für die antworten.
In den Habitat der SK ist die Temperatur aber nicht immer gleich und hat eine große Tag- Nachtschwankung. -> Laut Wissenschaftler machen diese Temperaturunterschiede die Tiere Robuster ?
Wäre es daher nicht gut die Tiere (wenn man z.B. Weibchen Brühten will) die ersten 25 Tage auf ca. 35°C zu brüten und danach die Temperaturen etwas in dem Rückmuss Tag- Nacht unterschiede zu bringen?
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Mit freundlichen Grüßen
Marcel
Das oberste Ziel bei der Vermehrung von Wildtieren ist,
diese so zu erhalten,
wie sie auch in der Natur vorkommen.
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