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Dominik
Administrator


Name: Dominik Müller
Alter: 20
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 492
Arten: Mediterrane Landschildkröten, Streifenköpfige Bartagame, Hunde
Wohnort: Lahn-Dill-Kreis

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Verfasst am:
22.06.2006, 21:51 Auf der Suche nach der Annam-Schildkröte |
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Auf der Suche nach der Annam-Schildkröte
Seit ihrer Entdeckung im Jahre 1939 fehlen Nachweise der Annam-Schildkröte (Mauremys annamensis) aus ihrer zentralvietnamesischen Heimat. In den letzten Jahren tauchten jedoch gelegentlich einzelne Exemplare im illegalen Tierhandel auf. In einer vom deutschen Umweltministerium sowie vom Allwetterzoo Münster unterstützten Studie versuchten dieses Frühjahr Mitarbeiter des Asian Turtle Programms (ATP) in Zusammenarbeit mit dem Quang Nam Forest Protection Department (FPD) und dem MOSAIC Projekt des WWF die natürlichen Restvorkommen dieser offenbar akut vom Aussterben bedrohten Schildkröte ausfindig zu machen. Dabei konzentrierten sich die Naturschützer auf die Quang Nam Provinz, in der die Schildkröte 1939 erstmals gefunden wurde. Im Rahmen der Studie wurden sieben Exemplare lebend gesichtet und die Panzerreste eines achten gefunden. Alle ausfindig gemachten Tiere lebten jedoch in Gefangenschaft. Ein Exemplar schwamm in einem Tempelteich der Stadt Hoi An, wo es bereits mehrere Jahre verbracht hatte. Ein anderes wurde im Tien Phuoc Distrikt als Haustier gehalten. Vier Tiere wurden bei einem lokalen Tierhändler ausfindig gemacht, der als Quelle zweier Tiere zwei benachbarte Gemeinden angab, wo er die Schildkröten selber käuflich erworben haben wollte. Dort wurden vor Ort zwei weitere Exemplare in menschlicher Obhut entdeckt. Die Einheimischen konnten immerhin Angaben zu Orten in der Nähe machen, wo die Tiere noch heute wild vorkommen sollen. Für diesen Herbst ist daher eine weitere Expedition geplant, die diesen Angaben nachgehen und die Vorkommen überprüfen soll. Die Annam-Schildkröte ist offenbar trotz Ihrer Seltenheit weiterhin durch gezielten Fang für den Handel ebenso bedroht wie durch fortschreitende Habitatzerstörung. Vor allem werden weiterhin immer wieder Exemplare auch dieser Art als Nahrungs- und Heilmittel nach China geschmuggelt. Sobald das Naturschützerteam ein wildes Vorkommen eindeutig bestätigen kann, sollen sofort Maßnahmen getroffen werden, um die letzten Exemplare vor Ort effektiv zu schützen.
Quelle: www.asianturtlenetwork.org
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Sebastian
noch am schnuppern

Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 40
Wohnort: im Süden ;-)

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Verfasst am:
24.06.2006, 12:34 (Kein Titel) |
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Hi
na schön, dass es doch noch einige gibt. Hätte man entsprechende Schutzgebiete, wäre es allerdings auch nicht weiter schwer dort eine Population mit Gefangenschaftsnachzuchten aus Europa und den USA aufzubauen; Nachgezogen wird Mauremys annamensis ja glücklicherweise in relativ großem Umfang und die Haltung dieser Art ist auch alles andere als kompliziert.
viele Grüße
Sebastian
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